Filmbesprechungen

Die Hand an der Wiege (2025)

Inhalt

Scheinbar per Zufall ist Familie Morales auf das Kindermädchen Polly gestoßen und schnell ist sie mit ihrer liebenswerten Art bei den kleinen Mädels angekommen. Am Anfang war alles harmonisch, doch im Laufe der Zeit häufen sich einige Missverständnisse und unterschiedliche Betrachtungsweisen, was die Erziehung betrifft. Für Ehemann Miguel und für den Nachwuchs ist dies kein großes Problem, aber Ehefrau Caitlin wird immer weiter in den Wahnsinn getrieben…

Fazit

Auch wenn das Original (zumindest vom Namen her) recht bekannt ist, habe ich es bis dato noch nicht gesehen und kann von daher an dieser Stelle leider keine Vergleiche ziehen. Trotzdem fühlte sich das Gezeigte wenig innovativ und stellenweise leider auch etwas einschläfernd an.

Obwohl der Zuschauer stets das Gefühl bekannter Elemente vor sich hatte, macht der Streifen zu wenig zur Auffrischung selbiger. Über weite Teile plätscherte das Geschehen vor sich hin, versuchte gar nicht erst mit zumindest ein paar neuen Ansätzen zu glänzen, die ausgelutschte Prämisse etwas kurzweiliger zu präsentieren.

Es dauerte lange, bis die Dinge ins Rollen kamen und mit dem ersten “Action-Part” flackerte dann auch schon fast der Abspann über den Schirm. Bis dahin verlor man sich in teils unbedeutsamen Dialogen und brachte die Geschichte nicht wirklich weiter. Erst recht spät wurde über Hintergründe informiert – und dann lag das einfach gestrickte Konstrukt schon brach, bedurfte keiner weiteren Wiederbelebung mehr.

Wenigstens die Darsteller haben ihre Sache im gegebenen Rahmen ganz ordentlich erledigt, obgleich sie ein wenig unter der mittelprächtigen deutschen Synchronisation litten. Hierdurch wirkten manche Passagen unfreiwillig komisch, zogen die Wertung dann aber auch nicht mehr weiter nach unten – denn hiermit konnte man sich noch am ehesten arrangieren.

Zeitgemäß inszeniert und trotzdem altbacken. Die Neuverfilmung von “Die Hand an der Wiege” mag solide Thriller-Kost sein, überrascht den Genre-Kenner jedoch nicht mit neuen Impulsen oder ungewöhnlichen Ideen. Alles verlief nach bewährtem Muster und war zu sehr auf “Nummer sicher” getrimmt. Unterm Strich ein extrem durchschnittliches Seh-Erlebnis mit wenigen Glanzpunkten.

5,5/10

Fotocopyright: Disney

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