Filmbesprechungen

Underworld: Blood Wars

Inhalt

Nach den vergangenen Ereignissen befindet sich Selene nun auf der Abschlussliste aller Rassen. Während sie von Werwölfen und Vampiren gejagt wird, macht sie sich auf die Suche nach ihrer Tochter – und verspricht sich möglicherweise auch das Ende des Krieges der verfeindeten Lager zu erreichen…

Fazit

Der letzte Teil endete nicht unbedingt abrupt, ließ aber dennoch genügend Spielraum für eine Fortsetzung – die seinerzeit mit “Blood Wars” realisiert wurde und sich nahtlos anschloss.

Fans der Reihe fühlen sich sofort heimisch, während bei Anderen trotz anfänglicher Rückblende leichte Verwirrung herrschen dürfte. Es sei dringend Empfohlen die Vorgänger zu sichten, ein besseres Verständnis für die Geschichte zu erhalten. Die Handlung an sich war zwar nicht sonderlich komplex, dennoch stark von den früheren Ereignissen abhängig.

“Blood Wars” überzeugte erneut bei Optik und Action, fällt beim Rest allerdings ein bisschen ab. So entwickeln sich weder Figuren noch Mythos um die Fabelwesen weiter – das Finale stagnierte und ließ Innovationen missen. Selbst die Einführung eines neuen Vampir-Clans sorgte eher für verlegenes Schmunzeln, denn ernsthaft frisches Blut.

Die neuen Gruppierungen und deren Differenzen gaben dem Szenario war einen gewissen “Game of Thrones”-Anstrich, welcher hier allerdings mehr zum Fremdschämen, denn zum Mitfiebern animierte. Besonders das “nordische Vampirvölkchen” war mir zu “drüber” gezeichnet und brach mit dem bisherigen Stil der Marke.

Kate Beckinsale gefiel in ihrer Paraderolle, wurde aber von ihrer neuen Konkurrentin Lara Pulver in Sachen aufreizender Kostüme locker an die Wand gespielt. Schade war es jedoch, dass man das Potential dieser Figur etwas verschenkt und sie insbesondere beim Finale zu schnell “abgehandelt” hat. Gab es kurzweilig mal Vibes ala “Blade” waren dies dann recht rasch wieder verschwunden.

Das (vorläufige) Ende der “Underworld-Reihe” markiert zwar kein Serien-Highlight, geht unterhaltungstechnisch aber voll und ganz in Ordnung. Alles fühlt sich ein wenig nach Verlängerung des vierten Teiles an, aber dessen Qualitäten wurden nicht mehr ganz erreicht. Fans erhalten solide Actionkost, die dem interessanten Setting trotz neuer Charaktere keine neuen Anstriche gab. Der Spaß-Faktor stimmt, also gibt’s ein gnädiges Urteil.

7/10

Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment

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