• Filmbesprechungen

    House at the End of the Street

    Inhalt Um nach der Scheidung ein neues Leben zu beginnen, ziehen Elissa und ihre Mutter in ein recht preiswertes Häuschen in einer kleinen Stadt. Über den ungewöhnlich niedrigen Preis wundern sie sich zunächst, erfahren jedoch schnell den Grund dafür: In der Nachbarschaft wurden vor einigen Jahren zwei Menschen von ihrer geistig verwirrten Tochter ermordet. Der überlebende Sohn lebt noch immer allein in dem Haus und wird von den übrigen Einwohnern gemieden. Einzig Elissa geht unvoreingenommen an die Sache heran und freundet sich mit dem seltsam schüchternen Jungen an … Fazit Nach ihrem endgültigen Durchbruch mit Die Tribute von Panem – The Hunger Games und dem Gewinn des Oscars ist Jennifer…

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    Highway zur Hölle

    Inhalt Auf ihrem Weg zu ihrer heimlichen Hochzeit in Las Vegas, wird ein junges Paar auf einer abgelegenen Straße von einem merkwürdigen Polizisten angehalten. Dieser entführt die Dame und schlägt den Bräutigam nieder. Als dieser wieder zu sich kommt, spricht er mit einem nahegelegenen Wärter der Tankstelle und erfährt unglaubliches. Scheinbar befindet sich seine Geliebte auf dem Weg zur Hölle und nun macht er sich ebenfalls aus den Weg dorthin… Fazit “Highway zur Hölle” ist ein echter Kultfilm, bei dem man es nicht leicht mit Veröffentlichungen hatte. Nachdem ich jahrelang mit einer Fernsehaufnahme (VHS) und einem DVD-Bootleg auskommen musste, gab es vor einiger Zeit endlich einen offiziellen Release im Mediabook…

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    The Divine Fury

    Inhalt Ein begabter MMA-Kämpfer wird plötzlich von Stimmen und Visionen heimgesucht, bekommt sogar eine seltsame Wunde an seiner Hand. Nachdem er bereits mit einem Medium gesprochen hat, sucht er Hilfe bei der Kirche und wird sogleich als Gehilfe für einen Exorzismus eingespannt. Scheinbar ist er für den Kampf gegen böse Dämonen auserkoren und musste erst auf diese Aufgabe hingestoßen werden… Fazit Für eine koreanische Produktion war das Thema recht ungewöhnlich, hierdurch aber auch nicht weniger interessant. Seine durchwegs düstere Aufmachung sorgte zudem ebenfalls für eine gewisse Aufmerksamkeit und so ließ sich die Sache recht gut angehen. Wie bereits erwähnt, fiel der Streifen allein durch seinen Inhalt aus dem üblichen Raster.…

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    Project Silence

    Inhalt Ein starker, mysteriöser Nebel bringt den dichten Verkehr auf einer großen Brücke zum Erliegen. Während sich bei den Betroffenen Frust und Sorgen ausbreiten, haben es ungewöhnliche Wesen auf die Gestrandeten abgesehen… Fazit “Project Silence” mag als kleiner Geheimtipp gehandelt werden und das kann ich so auch unterschreiben. Für einen großen Blockbuster fehlt es an Klasse, doch als kleine, aber nicht minder feine Produktion haben die Macher hier ganz unterhaltsam abliefern können. Die Handlung war so simpel, wie an den Haaren herbeigezogen – immerhin um Schlüssigkeit und eine vernünftige Aufklärung bemüht. Ausreichend war das Ganze dann auch, um uns kompakte 1,5 Stunden bei Laune zu halten und nicht mit merklichen…

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    The Host

    Inhalt Eine unsachgemäße Entsorgung von Chemikalien, hat im Han-Fluss eine wilde Kreatur herangezüchtet. Eines Tages stellt sie sich der Öffentlichkeit und fordert direkt unzählige Opfer. Nachdem eine Familie jedoch noch ein Lebenszeichen ihrer kleinen Tochter erhält, brechen sie aus dem Quarantäne-Quartier aus und gehen eigenständig auf die Suche… Fazit Für einen koreanischen Monsterfilm konnte “The Host” vor knapp 20 Jahren durchaus überzeugen und auch heute noch gefallen. Zwar bestechen weniger die angestaubten Computereffekte, vielmehr die düstere Stimmung und die dennoch recht amüsanten Momente darin. Die Optik gefiel mit einem dunkeln, körnigen und dennoch hochwertigen Look. Die Aufnahmen bei Nacht waren glasklar und ließen das Geschehen jederzeit prima verfolgen. Die Stimmung…

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    Der Geist von Mae Nak

    Inhalt Ein junges Pärchen will sich endlich den Traum von eigenen Haus erfüllen, doch kurz nach dem Erwerb fällt er in ein seltsames Koma… Fazit Erst kürzlich habe ich die quasi “Origins” Geschichte zu diesem Werk geschaut und konnte die Parallelen dazu nicht übersehen. War das vermeintliche Original aber noch irgendwo ungemein stimmig und spannend, entpuppte sich die aktuellere Verfilmung von 2005 als eher langweilig und unnötig in die Länge gezogen. Die Handlung war überschaubar und schnell erzählt. Selbst für seine kompakte Laufzeit von rund 100 Minuten war dies allerdings deutlich zu wenig so taten sich viele unliebsame Längen auf. Eine eher mäßige deutsche Vertonung kam diesen Problemen dann leider…

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    Anaconda (2025)

    Inhalt Ein paar Freunde finden sich zusammen, um endlich einen lange gehekten Traum verwirklichen zu können. Sie haben die Filmrechte zum Kultfilm “Anaconda” erworben und wollen mit schmalem Budget ein phänomenales Remake voller Herzblut abliefern und reisen dafür sogar in den Amazonas… Fazit Nach den ersten Bildern und Informationen hielt ich dies Projekt noch für einen Scherz. Immerhin existieren zu “Anaconda” schon diverse (billige) Fortsetzungen und ausgerechnet ein Typ wie Jack Black konnte ich mir zunächst wenig in einer solchen Produktion vorstellen – eine komödienhafte Adaptierung schon gar nicht. Ohne echte Erwartungen an das Projekt zu gehen, war allerdings richtig – denn nur so konnte das wilde Treiben unvoreingenommen seinen…

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    Sleep

    Inhalt Die arme Soo-jin findet keinen Schlaf. Ihr Mann wacht in der Nacht ständig auf und durchforstet die Wohnung. Als er sich dabei sogar selbst verletzt, suchen die Beiden die Hilfe eines Facharztes auf. Als auch dessen Vorschläge scheitern, schauen sie der Zeit mit dem bald schlüpfenden Nachwuchs mit Sorgen entgegen… Fazit Zwar etwas besser als die zuletzt gesichteten “The Mimic” oder “The Cat“, aber für mich irgendwie auch nicht so das Gelbe vom Ei. Ich rechne den moderneren koreanischen Horrorfilmen eine gewisse Originalität und hübsche Inszenierung schon irgendwo hoch an, doch schafft es auch diese Geschichte nicht, mich durchwegs an den Bildschirm zu fesseln. Der Streifen begann eigentlich ganz…

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    Midnight

    Inhalt Ein Serienmörder treibt in Seoul sein Unwesen und hat es dabei vorwiegend auf junge Damen abgesehen. Ausgerechnet die gehörlose Kyung-Mi läuft ihm nach Feierabend zufällig über den Weg und scheint dank ihres Handicaps ein vermeintlich leichtes Opfer zu sein… Fazit Nachdem “The Cat” und “The Mimic” für enttäuschte Gesichter sorgten, kam mit “Midnight” endlich mal wieder ein richtig guter Horror bzw. Thrillerstreifen aus Korea ins Haus. Zunächst war ich überrascht, dass der größte Teil der Handlung an einem einzigen Abend spielt, doch auf der anderen Seite hatte diese kompakte Zeitspanne auch einen gewissen, kammerspielartigen Reiz. Mit relativ wenigen Darstellern und Schauplätzen wurde hier eine dichte Atmosphäre erzeugt – die…

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    The Cat

    Inhalt Eine seltsame Mordserie stellt die Polizei vor ein Rätsel. Am Tatort wurden Katzen gefunden, doch ein Zusammenhang schien bei den Ermittlungen zunächst nicht unbedingt die erste Option zu sein… Fazit Wie bereits mehrfach erwähnt, gibt es gute und leider weniger gute Gruselstreifen aus Asien. Nachdem ich vor einigen Tagen von bei “The Mimic” einen Fehlkauf hingenommen habe, ist mir nun Ähnliches bei “The Cat” wieder passiert. Auch dieser Titel begann zunächst nicht schlecht. Trotz der äußerst schwachen deutschen Vertonung kam man gut in das Geschehen hinein und ein kleiner Spannungsbogen entwickelte sich. Leider wurde dieser dann wieder durch etliche Längen und nichtige (und wie gesagt sehr schlecht synchronisierte) Dialoge…