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Forspoken – Kurz-Fazit zur PC-Version

Den ursprünglichen Test zur Playstation 5 Version findet Ihr hier.

Fazit zur PC-Version

Am Spiel selbst hat sich in der PC-Version nichts geändert. „Forspoken“ lieferte ein nettes Open-World Szenario mit einer recht häufig fluchenden, aber trotzdem recht symphytischen Hauptdarstellerin mit übernatürlichen Kräften.

Hauptsächlich wegen seinem Ultra-Wide-Support habe ich mir diesen Titel noch einmal genauer angeschaut und war diesbezüglich ein wenig ernüchternd. Während das Programm während des eigentlichen Gameplays im hübschen 32:9 Format erschien, wurden die Zwischensequenzen auf das klassische 16:9 Format gebracht, sprich: es gab schwarze Balken auf beiden Seiten.

Optisch hat sich meiner Meinung nach aber sonst nicht viel gegenüber der Konsolenvariante getan. Das Spiel schaut ordentlich aus, punktete mit einigen bunten (Magie-)Effekten und Spiegelungen, patze aber manchmal bei der Darstellung von natürlich wirkenden Schatten. Referenz-Nivea wurde aber nicht geboten.

Technisch lief der Port zufriedenstellend, einmal blieb der Sound weg (war mit einem Neustart behoben), aber sonst gab es in der aktuellen Patch-Version keinen Absturz oder Ähnliches. Die Steuerung funktionierte mit Gamepad sauber und die Ladezeiten waren (wie bei der Konsole) erstaunlich kurz. Es dauerte zwar einen Moment, bis das Hauptmenü geladen wurde, aber ab dort ging es dafür direkt ins Spiel zurück.

Für mittlerweile recht überschaubares Geld (~12-15 Euro) kann „Forspoken“ für Fans empfohlen werden. Das Genre wurde zwar nicht neu definiert, Schauplätze und Gegner hätten etwas abwechslungsreicher/markanter ausfallen dürfen, aber die grundsätzlichen Mechaniken funktionierten gut und die Handlung war um kleinere Wendungen bemüht. Zur Überbrückung auf einen Preisverfall beim neuen „Assassins Creed“ ist dieses Open-World-Erlebnis vielleicht ein brauchbarer Zeitvertreib, echte Kaufpflicht besteht jedoch nicht.

Fotocopyright: Square Enix

Lost Records: Bloom & Rage (PC)

Inhalt

Ein mysteriöses Paket bringt ein paar alte Freundinnen nach etlichen Jahren endlich wieder zusammen an einen Tisch. Sie sinnieren über ihre Jugend in den 90igern und erinnern sich an schmerzlich verdrängte Ereignisse…

Gameplay

Das Spiel stammt von den ursprünglichen „Life is Strange“-Machern und besitzt ganz ähnliche Ansätze. Wir steuern unsere Hauptfigur aus der Third-Person-Perspektive und folgen einem relativ gradlinigen Gameplay-Pfad. Wir können uns vielerlei Gegenstände etwas genauer anschauen, bekommen aber ansonsten immer grob das aktuelle Ziel (Tasche packen, Zimmer verlassen) vorgegeben, können uns nur selten „verirren“.

Neu im Gegensatz zu den Erstlingen ist diesmal allerdings die Integration der Videokamera unserer Spielfigur. Manchmal optional, oftmals aber auch Pflicht zum Voranbringen der Handlung, ist die Verwendung selbiger. Wir schalten bei Bedarf in einen speziellen Aufnahmemodus, müssen dort bestimmte Ereignisse oder Personen festhalten, können uns danach sogar eigene Zusammenschnitte der eigenen Aufnahmen anschauen. Dies wirkte am Anfang zwar etwas aufgesetzt und wie eine Art von Fleißaufgabe, ging aber irgendwann ins Blut über und machte durchaus Laune.

Spielzeit

Das Spiel gliederte sich in verschiedene Episoden, wobei das Ende noch nicht erreicht ist. Ich habe etwa 7 bis 8 Stunden in der ersten Hälfte des Programmes verbracht, wobei die restlichen Inhalte am 15. April als Download nachgeliefert werden (dann werde ich dieses Review noch einmal updaten).

Präsentation

Da ich die „Life is Strange“-Spiele zuletzt auf der Switch genossen habe, war ich von der technischen Seite nicht unbedingt verwöhnt bzw. nicht unbedingt großer Erwartungen ausgesetzt. Gezockt habe ich „Lost Records“ nun allerdings auf dem PC mit hoher Auflösung und vollen Details – und war angenehm vom Ergebnis überrascht. Zwar unterstützte das Programm meinen Ultrawide-Monitor nicht komplett (das Spiel an sich lief in der Mitte, Menüs und Texteinblendungen waren hingegen auch ganz Außen zu vernehmen), aber tolle Umgebungen und fantastische Charaktergrafiken glichen dies wieder aus. Man hat einen idealen Weg zwischen Comic-Look und Realismus geschaffen, lieferte beeindruckende Gesichtsanimationen und Kulissen ab.

Leider gab es nur eine englische, aber immerhin gut verständliche Sprachausgabe, die mit brauchbaren deutschen Untertiteln bestückt wurde. Der Soundtrack kam dafür mit einigen echt genialen Songs daher – die ich gern als MP3 in der Sammlung hätte.

Positiv

  • tolle Grafik, beeindruckende Gesichter
  • spannende Geschichte mit Tiefgang
  • ideal zum Zocken in Häppchenweise
  • Kamera als spaßiges Gameplay-Element
  • eingängiger Soundtrack

Neutral

  • recht gradlinig
  • keine Rätsel
  • an die Verwendung der Kamera muss man sich gewöhnen

Negativ

  • Figurenzeichnung etwas klischeehaft
  • nur englische Sprachausgabe (deutsche Untertitel)
  • bislang nur eine Spielhälfte verfügbar

Fazit

Das Team von“LiS“ hat nicht enttäuscht. „Lost Records“ entsprach genau meinen Hoffnungen und bereitete mir eine unterhaltsame Zeit. Nachdem ich mich an Figuren und Handling der virtuellen Videokamera gewöhnt habe, wurde ich von der spannenden Geschichte eingesogen und fieberte der nächsten Spiel-Session immer wieder entgegen. Ich empfand den Spannungsaufbau als überhaupt nicht zu lang geraten, das Tempo war genau richtig. Nun warte ich ungeduldig auf den April und die restlichen Episoden – dann gibt es auch hier nochmal ein kleines Update. Bislang steht allerdings eine fette Empfehlung für alle Genre-Liebhaber, die sicherlich ebenso viel Spaß wie ich mit diesem Werk haben werden.

Fotocopyright: Dontnod Entertainment

Indiana Jones und der große Kreis (PC)

Inhalt

Der Diebstahl eines Gegenstandes aus der Universität führt Dr. Jones auf eine Spur, die ihn letztlich zum Vatikan führt. Warum wurde ausgerechnet dieses Stück entwendet und welches Interesse könnten die Nazis an dieser ebenfalls eingeschlagenen Fährte haben?

Gameplay

„Indiana Jones und der große Kreis“ findet zu überwiegenden Spielanteilen aus der Ego-Perspektive statt und wechselt in Zwischensequenzen oder kleineren Klettereinlagen auch mal kurz in die Außenansicht. Das Gameplay an sich gestaltete sich als Mischung aus Action-, Kletter-, Knobel- und Schleicheinlagen – die sich insgesamt brauchbar die Waage hielten.

Etwas aufgestoßen ist mir dabei die Steuerung, die uns vor allem bei hektischen Gefechten und gefährlichen Sprungpassagen das Leben schwer machte. Sie war nicht nur völlig überladen, sondern auch immer irgendwie etwas ungenau und schwammig. Glücklicherweise war das Klettersystem recht tolerant und unsere Figur hielt sich trotz verfehltem Ziel meist noch wie von Zauberhand an irgendeiner Kante fest.

Bei den Stealth-Abschnitten patze oftmals die KI der Gegner. Obwohl man direkt vor einem Schergen stand, wurde man nicht entdeckt – oder sie haben uns alsbald aus den Augen und dem Gedächtnis verloren, nach anfänglichem Großalarm plötzlich nicht weiter verfolgt und wieder ihre Routine aufgenommen.

Da stetige Waffen- und Munitionsknappheit herrschte, musste oft mit den Fäusten gekämpft werden. Dies fummelige System hat am Anfang noch halbwegs gefallen, wurde im Laufe der Zeit allerdings immer nerviger und langwieriger. Hier hätten uns die Wolfenstein-Spezialisten ein paar aufregendere Ballereinlagen abliefern dürfen, ruhig das Treiben ala „Uncharted“ actionreicher gestalten können.

Die Bandbreite der Rätsel rangierte von Innovativ bis passabel abgekupfert. Mit ein wenig Herumprobieren waren die meisten Kopfnüsse schnell erledigt und eine nette Hilfefunktion minderte Frust. Trotzdem fühlte sich alles irgendwie schonmal da gewesen an und nie so richtig spaßig.

Spielzeit

Gestoppt habe ich die exakte Spielzeit nicht. Nach anfänglicher Motivation gab es mitten im Spiel dann auch mal ein paar Tage Pause und so auf 12-13 Stunden würde ich meinen Ausflug letztlich dann beziffern.

Präsentation

Optisch hinterließ der Titel einen guten, aber keineswegs überragenden Eindruck. Figuren und Umgebungen wurden zwar weitestgehend detailreich gezeichnet, doch grobe Texturen und gelegentlich einploppende Elemente zerrten ein wenig aus der Immersion.

Ein Support für Ultrawide-Bildschirme war gegeben, jedoch wurden in den filmreifen Zwischensequenzen gerne einmal die Köpfe unserer Akteure abgeschnitten. Dies machte die Sache wenig ansehnlich, vermutlich betrifft dies aber nur einen kleinen Anteil der Spieler – eben die, die mit solchen Auflösungen hantieren.

Lobenswert hingegen die deutsche Synchronisation, deren alternative Sprecher fast an die Stimmlagen der Originalfiguren heranreichte und so für viel Atmosphäre sorgten. Der dezent eingesetzte Soundtrack tat sein Übriges.

Positiv

  • ganz viel Indy-Flair
  • gute deutsche Vertonung
  • abwechslungsreiche Schauplätze
  • viele unterschiedliche Gameplay-Elemente
  • unterschiedliche Herangehensweisen zum Erreichen des Ziels
  • Technisch insgesamt sehr solide

Neutral

  • Geschichte nur am Anfang spannend, dann recht beliebig
  • Bösewicht etwas blass gezeichnet
  • Kämpfe monoton
  • Rätsel nur bedingt originell

Negativ

  • Steuerung überladen & schwammig
  • kein freies Speichern
  • zum Teil schlecht platzierte Rücksetzpunkte
  • Trial & Error Momente
  • Gegner KI nicht berauschend
  • Ultrawide-Support in den Zwischensequenzen mangelhaft umgesetzt

Fazit

Aufgrund der frühen Trailer und späteren Ersteindrücken von Testern habe ich auf mein persönliches Spiel des Jahres gehofft und war am Ende spürbar enttäuscht. „Der große Kreis“ mag zwar grundsätzlich kein schlechtes Programm geworden sein, doch der gewisse Kick hat trotz aller Nähe zum beliebten Franchise einfach gefehlt.

Man hat zwar überall grundsolide abgeliefert, aber in keinem Bereich übermäßig positiv überrascht. Grafik, Sound, Gameplay, etc. rangierten allesamt auf einem hohen, jedoch nicht überragendem Niveau und überall hätte man noch ein wenig mehr herauskitzeln können.

Inszenierung, Spielflow und Action sind bei „Uncharted“ um Welten besser, bei Rätsel- und Kletterpassagen hat „Tomb Raider“ die Nase vorn. „Indy“ bietet von Allem etwas – allerdings nie ansatzweise auf deren Niveau. Vor allem Abschnitte wie die mit der Riesenschlange (inkl. schlecht verteilter Rücksetzpunkte) haben an meinen Nerven gezerrt und die Bewertung fast noch schlechter ausfallen lassen.

Unterm Strich lieferten uns die Macher von MachineGames ein nettes, jedoch nicht immer völlig rundes Adventure mit Licht und Schatten ab. Kein absolutes „Must-Have“, aber zumindest im GamePass für Interessierte einen Blick wert. Für mich ganz knappe 7 von 10 und stets das Gefühl von vergabenden Chancen.

Fotocopyright: MachineGames / Bethesda Softworks

Unknown 9: Awakening (PC)

Inhalt

Der Spieler schlüpft in die Rolle der jungen Haroona, die langsam ihre außergewöhnlichen Kräfte entdeckt und so die Welt vor dem Untergang bewahren soll…

Gameplay

Gespielt wird aus der Third-Person Ansicht und dabei werden übliche Gameplay-Elemente, wie Schleichen, Kämpfen, Klettern oder kleinere Rätseleinlagen aufgegriffen.

Als kleines Alleinstellungsmerkmal darf hierbei allerdings die kurzzeitige Übernahme von Gegner angesehen werden – welches dem Spiel ein paar wirklich gelungene Kombinationsmöglichkeiten zum Bekämpfen der Selbigen liefert.

Ansonsten hat man alles irgendwo schon einmal erlebt bzw. gespielt und das Abwechslungsreichtum hielt sich in Grenzen. Man hat die Elemente vor allem bei ihren Spielanteilen nicht immer sauber ausgelotet und immer mal wieder den Bogen (z.B. durch zu lange bzw. zu oft aufeinanderfolgende Schleicheinlagen) überspannt. Hierdurch fühlte sich das Geschehen zu oft zu repetitiv an.

Spielzeit

Rund 15-16 Stunden habe ich in den Spielwelten von Unkown 9 verbracht.

Präsentation

Während optische Figurengestaltung und Artdesign zunächst ganz gut gefielen, trübten viele Ungereimtheiten bei der Technik dann letztlich sehr den Spielspaß. Die Schauplätze waren teilweise sehr karg ausgestaltet und fühlten sich schnell recycelt und langweilig an.

Grundsätzlich kam das Spiel zwar mit einem Support für das Ultrawide-Screen Format daher, aber Zwischensequenzen würden extrem gestreckt und wirkten stellenweise sogar bildtechnisch beschnitten. Überhaupt konnten sie nicht mit der eigentlich recht passablen Grafik des restlichen Programmes mithalten und erinnerten an CGI-Filmchen zur Zeiten der Playstation 2.

Immerhin gab es einen netten Soundtrack und eine vergleichsweise sehr gute deutsche Vertonung, von der sich andere Werke gerne ein Stück abschneiden könnten.

Positiv

  • oldschooliges Flair
  • gute Synchronisation
  • Element der Gegnerübernahme grundsätzlich nicht übel gedacht
  • stellenweise hübsche Locations
  • vereinzelt spannende Schleichpassagen

Neutral

  • repetitives Gameplay (viel Schleichen, gleichförmige Kämpfe)
  • geringe Anzahl an unterschiedlichen Gegnertypen
  • blasse Hauptfigur
  • eher uninteressante Hintergrundgeschichte

Negativ

  • technische Mängel
  • langweilige Passagen
  • hakelige Steuerung / schwierige Bosskämpfe

Fazit

Auf den ersten Blick hat „Unknown 9: Awakening“ einen wirklich ansprechenden Eindruck hinterlassen. Mir gefiel die etwas altmodische Präsentation und die ebenso nicht ganz geschliffene Spielmechanik, doch im Laufe des Zockens wurden gerade diese Punkte dem Erlebnis zu einem kleinen Verhängnis. Technische Mängel und ein zu sehr von Wiederholungen geprägtes Gameplay rissen oft aus der Immersion und irgendwann fühlte sich das Spielen nur noch nach langweiliger Abarbeitung an.

Ein paar Schleichpassagen wären in Ordnung gewesen, doch hier zelebrierte man diese Abschnitte fast bis zum Erbrechen und zerrte an den Nerven des Spielers. Diese gingen im Gegensatz zu den arg schwierigen Kämpfen zwar ganz gut von der Hand, fühlten sich jedoch stets gleich und wenig innovativ an – obwohl das Element der gegnerischen Körperübernahme grundsätzlich ganz cool gedacht war und ein paar witzige Angriffsketten ins Leben rief.

Nicht jeder neue Titel (auch erst recht nicht jeder Titel mit moderner Unreal-Engine) muss ein AAA-Produkt sein, doch hinter der zuweilen biederen Technik und nervigen Mechanik hätte für meinen Geschmack dennoch ein besseres Ergebnis herauskommen müssen. Am Anfang noch spaßig, trat hier schnell die Resignation ein und am Ende wollte man das Spiel nur des investierten Geldes wegen zu Ende bringen. Unterm Strich trauriges Mittelmaß auf ganzer Linie.

Fotocopyright: Reflector Entertainment / Bandai Namco

Silent Hill 2 (2024, PC)

Inhalt

Die Spur zu seiner verschwundenen Frau führt unseren Hauptprotagonisten nach Silent Hill. Ein dichter Nebel hängt hier über den Straßen und so verlassen wie es auf den ersten Blick scheint, ist der Ort scheinbar auch nicht…

Gameplay

Wer die Reihe bisher kannte, dürfte wenig überrascht sein, dass es sich beim Remake von Teil 2 wieder um ein Adventure aus der Third-Person-Perspektive handelt. In bester Survival-Horror Tradition steuern wir unsere Hauptfigur durch vernebelte Gassen, düstere Wohnkomplexe und schaurige Parallelwelten, sammeln Heilgegenstände und Munition, metzeln uns durch eklige Gegner und lösen so nebenbei ein paar durchaus komplexe Rätsel.

Das simple Kampfsystem geht gut von der Hand, auch wenn insbesondere der Nahkampf bei schnelleren Gegner etwas fummelig ist. Das Inventar bleibt stets überschaubar und meistens sind die aufspürbaren Gegenstände in halbwegs abgegrenzten Arealen aufzusuchen, was weite Laufwege weitestgehend erspart.

Die bereits erwähnten Knobelaufgaben umfassen ein vergleichsweise breites Spektrum – vom simplen Aufstöbern von Schlüssen, bis zur Inbetriebnahme von alten Jukeboxen oder dem Spiel mit Münzen, die in einer bestimmten Reihenfolge auf einem Brett platziert werden müssen-

Spielzeit

Auf leichten Schwierigkeitsgrad und einfachen Rätseln habe ich zirka 12 Stunden mit dem Spiel verbracht.

Präsentation

Optisch hat mich der Titel enttäuscht. Auch wenn hinter dem Projekt wohl ein relativ kleines Entwicklerteam steckt, waren meine Erwartungen an die Darstellung der Unreal 5 Engine war nicht mal so gering. Die Performance war zwar insgesamt gut und ein Ultrawidescreen-Support gegeben, doch irgendwie wollte der Funken nicht überspringen.

Die Figuren schauten seltsam aus, vor allem deren Gesichter wirkten bei Weitem nicht mehr zeitgemäß, luden stellenweise zum Fremdschemen an. Immerhin war der Soundtrack recht atmosphärisch und vor allem das Rauschen und Klacken bei sich in der Nähe befindlichen Feinden trieb den Puls ordentlich nach Oben.

Positiv

  • Remake einer alten Perle
  • Technisch solide
  • spannende Momente
  • interessantes Figurendesign
  • ein paar spaßige Rätsel
  • angenehme Spielzeit

Neutral

  • viel planloses Herumgelaufe
  • einige einfallslose Knobelaufgaben

Negativ

  • Grafisch wäre mehr drin gewesen

Fazit

Die „Silent Hill“-Reihe begleitet mich schon seit Playstation 1 Tagen, doch zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich die Titel immer nur angezockt, aber nie komplett durchgespielt habe. Mit diesem Remake konnte ich das endlich ändern und trotzdem blieb am Ende etwas Ernüchterung zurück.

Das Spiel an sich war nicht übel und hielt sich sicherlich auch weitestgehend an die Vorlage, doch der Funke wollte einfach nicht überspringen. Es gab ein paar wirklich spannende Passagen, durchdachte Rätsel und eine schaurige Atmosphäre, doch irgendwie konnten mich die Zombie-Vertreter von Capcom mehr in ihren Bann ziehen, heftiger an den Schirm fesseln.

„Silent Hill 2“ hakt die Punkte seiner Checkliste gewissenhaft ab, liefert darüber hinaus allerdings auch nicht mehr. Wer das Genre mag, schaut natürlich mal rein, sollte sich jedoch auf eher durchwachsene Technik und relativ unspektakuläres Gameplay einstellen. Für mich leider kein Anwärter um das Spiel des Jahres. Schade.

Fotocopyright: Konami

Until Dawn (2024) – PC-Version im Kurzcheck

Den ursprünglichen Test zur Playstation 4-Version findet ihr hier.

Pünktlich zum Halloween-Monat ist die überarbeitete Version von „Until Dawn“ für Playstation 5 und diesmal sogar für den PC erschienen und trotz mittlerweile zweimaligen Durchspielen des Originals habe ich mich noch einmal in die düsteren Schauplätze des Genreklassikers gewagt.

Im Kern ist das Spiel noch das Alte geblieben. An der Geschichte und den grundlegenden Abläufen, Figuren, Kulissen, etc. hat sich eigentlich nichts verändert, jedoch kommt das Ganze in einem neuen Grafikgewand (Unreal 5 Engine) daher und wirkt hierdurch absolut zeitgemäß und zuweilen durchaus beeindruckend – wären da nicht diverse technische Problemchen, die zumindest in den ersten Tagen nach Veröffentlichung noch nicht ausgebügelt worden sind.

Das Game wurde optisch neu aufgebaut und schaut verdammt gut aus. Zwar kann man sich über einige Gesten und Animationsphasen der Charaktere noch leicht streiten, doch ansonsten schauen die Umgebungen mit ihren tollen Beleuchtungen und vielen Details fast schon fotorealistisch aus. Der Filmlook ist nahezu perfekt und sogar mein Ultrawide-Monitor wurde (in den Spielszenen, leider nicht in Videos, z.B. von Visionen) wunderbar unterstützt.

Die Steuerung geht auch mit dem Pad am PC einwandfrei von der Hand und das ohnehin schon simple Gameplay lässt sich dank Eingabehilfen (z.B. automatischen absolvieren von Quicktime-Events) noch vereinfachen. Geplagt haben mich allerdings ein paar Bugs, wie beispielsweise:

  • Laderuckler. Teilweise gab es auch während der hektischen Quicktime-Events ordentliche Hänger, die die Kontrolle spürbar erschwerten.
  • Abstürze. Nach einem Kapitelwechsel oder während dem Hantieren in den Menüs ist das Programm ab und zu einfach eingefroren und musste über den Task-Manager beendet werden. Zum Glück lagen die Speicherpunkte stets in der Nähe und es musste nicht zu viel vom Spiel wiederholt werden.
  • schlechte Tonabmischung. Dialoge waren oft sehr leise, die Hintergrundgeräusche zu laut. Dies ließ sich zwar in den Optionen etwas optimieren, nicht jedoch das häufige „Ploppen“ des Subwoofers, welches Sorgen um das Gerät bereiteten.
  • verspätetes Laden von Texturen. Selten wurden Texturen (u.A. auch Gesichter von Figuren) zu spät geladen. Für einen kurzen Zeitraum war dann beispielsweise mal ein Skelet der Akteure zu sehen.

Fazit

Obwohl es technisch noch nicht ganz rund läuft, war der mittlerweile dritte Ausflug in die Welt von „Until Dawn“ wieder recht unterhaltsam. Die Grafik ist beeindruckend, die restlichen Neuerungen allerdings so zaghaft, dass sie mir kaum aufgefallen sind. Von großartig erweiterten Kapiteln habe ich nichts gemerkt, die verbesserte Kameraführung und Steuerung jedoch wohlwollend aufgenommen.

Wer den Titel bisher noch nicht gespielt hat und sich dessen spielerisch eingeschränkten Grundprinzip bewusst ist, darf (nach Fixen der Bugs) gerne mal reinschauen. Wer das Spiel jedoch schon kennt erhält hier zu wenig an echten Neuerungen, um einen erneuten Kauf zu rechtfertigen.

Fotocopyright: Supermassive Games / Sony Computer Entertainment

God of War Ragnarök – PC-Version im Kurzcheck

Den ursprünglichen Test zur Playstation 5-Version findet ihr hier.

Wie zuletzt bei der Portierung von zweiten Teil von „Horizon Zero Dawn“ haben die Programmierer von Sony (bzw. dessen Auftragsunternehmen) auch hier wieder eine tolle Arbeit abgeliefert.

„Ragnarök“ ist ein verdammt hübscher Titel, der auf dem PC in erster Linie mit toller Performance überzeugen konnte. Selbst auf dem kleinen ASUS ROG ALLY konnte ich dieses Spiel sowohl auf dem internen Display (1080p), als auch auf meinem Ultrawidescreen-Schirm einwandfrei und mit hohen Details zocken – modernen Upscale-Techniken sei dank.

Sound und Steuerung wurden ebenfalls sauber adaptiert und ansonsten gab es technisch nicht viel zu kritisieren. Ab und zu wurden Texturen leicht verspätet nachgeladen, doch Showstopper waren diese Vorkommnisse nicht. Ansonsten gab es keinerlei Abstürze oder seltsame Ereignisse.

Das Spiel selbst ist nachwievor in Ordnung, aber gegenüber dem wuchtigen Vorgänger weiterhin Stagnation auf hohem Niveau. Das Geschehen fühlt sich oft wie eine überlange Erweiterung des Erstlings, nicht aber wie eine frische und in allen Belangen übertreffende Fortsetzung an. Auch die Handlung war nicht mehr so faszinierend – was möglicherweise am enormen Recycling von Figuren und Schauplätzen lag.

Fans des ersten Teils kommen auf Ihre Kosten, obgleich Sony hätte spektakulärer abliefern können. Die PC-Umsetzung war dagegen über jeden Zweifel erhaben und verdient Lob auf ganzer Linie. Zwar werden manche Texturen einen Ticken zu spät geladen, doch ansonsten lief das Programm angenehm rund und vor allem selbst auf kleinen Systemen sehr performant. Hier haben die Schlauchlevel gegenüber umfangreichen Open-World-Projekten die Nase vorn.

Fotocopyright: Sony

Gears of War 4 (PC, XBOX One)

Inhalt

Die Menschheit hat die Invasion der Locust erfolgreich vereitelt, doch droht nun neues Ungemach. „Der Schwarm“ macht sich über die Planeten her und ein paar Abtrünnige einer Militäreinheit nehmen den Kampf dagegen auf…

Gameplay

„Gears of War 4“ ist ein so genannter „Deckungs-Shooter“ aus der Third-Person Perspektive. Wie steuern eine bullige Spielfigur durch relativ gradlinig verlaufende Levelabschnitte, ballern was das Zeug hält und müssen uns während der hitzigen Gefechte immer mal wieder in Deckung begeben.

Das Gameplay ist simpel, aber effektiv. Die Kugelwechsel gehen gut von der Hand, obwohl die Steuerung manchmal etwas sperrig daher kommt. Es entsteht schnell ein gewisser Flow, der uns an den Bildschirm fesselt und uns beim Ableben unserer virtuellen Spielfigur schnell wieder ins Geschehen abtauchen lässt.

Rätsel oder verzweifeltes Absuchen nach Auswegen gibt es nicht. Das Spiel kommt komplett ohne größeren Einsatz von Hirnschmalz daher, fordert da lieber etwas Taktik beim Traktieren der Gegner.

Spielzeit

Auf einfachen Schwierigkeitsgrad und entsprechend wenigen Bildschirmtoden sollte der Abspann in rund 6 bis 7 Stunden zu sehen sein.

Präsentation

Optisch kann der Titel noch vollends überzeugen. Die Technik der Unreal Engine 4 hält dank Ultrawidescreen-Support, tollen Lichteffekten und scharfen Texturen noch ziemlich gut mit und vor allem stimmt mittlerweile auch die Performance.

Die wuchtigen Soundeffekte und die prominent besetzte deutsche Sprachausgabe tragen ihren Teil zur gelungenen Immersion bei.

Positiv

  • sehr gute Grafik
  • wuchtige Soundeffekte
  • spaßiges Gunplay
  • tolles Figurendesign

Neutral

  • überschaubare Spielzeit
  • Story eher alibimäßig
  • Gegnertypen könnten etwas abwechslungsreicher sein

Negativ

  • Steuerung hin und wieder hakelig
  • gradlinige Schlauchlevel
  • Gameplay insgesamt sehr repetitiv

Fazit

Wer die „Gears“-Reihe kennt, kam seinerzeit sicherlich auch nicht um den vierten Teil herum. Ich habe das Game damals zu Release auf der XBOX und einige Zeit später sogar auf dem PC erneut durchgespielt. Mein neuer Ultrawide-Monitor hat mich am vergangenen Wochenende zu einem neuen Durchgang bewogen und mein Fazit fällt noch immer sehr positiv aus.

Trotz kleinerer Haken bei der Steuerung spielt sich das Programm angenehm dynamisch und die Deckungsgefechte sind eine Klasse für sich. Bei all dem launigen Kugelhageln rücken dann Dinge wie schwache Rahmenhandlung oder mangelnde Rätselkost schnell in den Hintergrund und gute Laune hält rasch Einzug.

Die relativ kurze Spielzeit war im Anbetracht des repetitiven Gameplays kein Beinbruch und sorgte dafür, dass sich das simple Konzept nicht zu sehr abnutzte. Unterm Strich haben uns die „Coalition“-Studios hier bewährte Kost und somit noch immer sehr viel Kurzweil abgeliefert, weshalb ich diesen Titel allen Actionfreunden noch immer uneingeschränkt empfehlen möchte!

Fotocopyright: The Coalition / Microsoft Studios

Warhammer 40,000: Space Marine 2 (PC)

Inhalt

Der Spieler schlüpft erneut in die Rolle von General Titus, der gemeinsam mit einer neuen Truppe von knallharten Space Marines wieder einmal für Recht und Ordnung in der Galaxie sorgen soll…

Gameplay

„Space Marine 2“ ist ein Actionspiel, in dem Ihr eure Spielfigur aus der Third-Person Perspektive über den Bildschirm steuert und meist den Finger am Abzugsfinger habt. Da die Munition gelegentlich etwas spärlich verteilt ist, könnt Ihr auf Nahkampfwaffen wie Kampfmesser oder eine im Gewehr integrierte Kettensäge zurückgreifen.

Die Level sind schlauchartig angelegt und die Aufgabenstellung zumeist recht simpel. Es gilt Schalter umzulegen, Antennen zu verteidigen oder in einer Massenschlacht für eine gewisse Zeit zu überleben. Dank des guten Pacings und der teils wirklich fordernden Gegner macht das einfache Konzept aber durchaus Spaß und hält bei Laune.

Das Kampfsystem ist simpel, aber effektiv. Ihr könnt Angriffe blocken und direkt parieren, ausweichen oder einfach auf die Feinde stürmen. Verschiedene Waffen helfen euch in den unterschiedlichen Situationen (z.B. ein Flammenwerfer bei der Bekämpfung von vielem Ungeziefer) entsprechend gut.

Spielzeit

Für die Kampagne habe ich auf niedrigster (von vier) Schwierigkeitsstufen zirka 6 bis 7 Stunden benötigt.

Präsentation

Optisch ist „Warhammer“ großes Hollywood-Kino, was vor allem an der gelungenen Immersion im großartigen Setting liegt. Die Figuren waren detailliert modelliert und die Hintergründe knackscharf in der Darstellung und abwechslungsreich von der Ausstattung. Beeindruckt haben mich aber besonders die vielen Gegnerhorden und das immer etwas auf dem Bildschirm abgegangen ist. Ob es nun fliegende Monsterschwärme, lichtgewaltige Explosionen, große Bauwerke oder über den Kopf vorbei huschende Raunschiffe waren – man fühlte sich stets mitten in einem epischen Geschehen und sah sich kaum satt.

Der Soundtrack hielt sich weitestgehend zurück, um an den passenden Stellen ordentlich aufzudrehen und anzupeitschen – die deutsche Sprachausgabe war nach kurzer Eingewöhnung durchaus gelungen, passte hervorragend zu den bulligen Figuren.

Eine Ultra-Widescreen-Auflösung wurde zum Testzeitpunkt noch nicht offiziell unterstützt, soll aber per Patch nachgereicht werden.

Positiv

  • tolle audiovisuelle Präsentation
  • grandioses Warhammer-Ambiente
  • launiges Gunplay
  • spaßiges Missions-Design mit vielen Highlights

Neutral

  • Spielzeit überschaubar
  • Hintergrundgeschichte eher alibihaft und wenig mitreißend

Negativ

  • Steuerung manchmal etwas hakelig
  • insgesamt recht repetitiv (was durch gutes Missionsdesign aber gelungen übertüncht wurde)

Fazit

Der erste Teil war schon ein launiges Actionspiel für Zwischendurch und die Fortsetzung hat nun überall noch einmal eine gewaltige Schippe draufgelegt. Besondere gut gefiel mir die großartige „Warhammer“-Atmosphäre und die sagenhaft gute audiovisuelle Präsentation mit ihren vielen kleinen Details.

Mit der überschaubaren Spielzeit und der dürftigen Handlung hatte ich dank des durchwegs spaßigen Gunplays keinerlei Probleme und konnten den Controller trotz im Kern repetitiver Aufgaben manchmal gar nicht mehr aus der Hand nehmen. Das Programm motivierte bis zum bitteren Ende und bot überdies viele erinnerungswürdige Momente.

Action- und Warhammerfans haben hier ein echtes Highlight und für mich sogar eines der besten Spiele des Jahres 2024 serviert bekommen und sollten unbedingt zuschlagen!

Fotocopyright: Focus Entertainment

The Casting of Frank Stone (PC)

Inhalt

Drei völlig fremde Personen werden auf ein geheimnisvolles, aber schier kostspieliges Anwesen eingeladen und entdecken nach kurzer Zeit eine seltsame Gemeinsamkeit. Allesamt sind in Besitz eines Schnippels einer Filmrolle, die einen fast vergessenen, jedoch nicht weniger furchteinflossenden Horrorstreifen beeinhaltet – die der Gastgeber scheinbar erwerben und zusammenfügen möchte…

Gameplay

Die Macher von Supermassive Games sind ihrer Linie treu geblieben und präsentieren uns hier wieder ein cineastisches Adventure in bester „Until Dawn“ oder „Dark Pictures“-Manier ab. Erneut steuern wir unterschiedliche Hauptfiguren aus der Third-Person-Perspektive über den Bildschirm und versuchen am Ende eines Kapitels mit möglichst wenig Verlust aus der Sache herauszukommen.

Regelmäßig stellt uns das Programm vor Abzweigungen, die wir entweder mit wohl überlegten Entscheidungen oder unserem Geschick in Quicktime-Events entscheiden. Weiter geht es dabei immer – nur wie viele Personen weiterkommen, liegt in eurer Hand.

Echte Rätsel werden uns nicht geboten. Ihr könnt euch bestenfalls einige Gegenstände aus der Nähe genauer anschauen, folgt ansonsten vorgegebenen Pfaden und müsst nur selten den richtigen Weg aus kleineren pseudo Labyrinthen herausfinden.

Spielzeit

Für den ersten Durchgang habe ich rund 5 bis 6 Stunden benötigt. Durch diverse Abzweigungen und unterschiedliche Abspänne ergibt sich jedoch ein nicht zu verachtender Wiederspielwert, der die Spieldauer selbstverständlich weiter nach Oben treibt. Nach einmaliger Beendigung steht ein Schneideraum zur Verfügung, der die „Schnellreise“ zu den einzelnen Kapiteln ermöglicht.

Präsentation

Optisch hat der Titel gegenüber den ohnehin schon hübschen Vorgängern noch einmal eine Schippe draufgelegt. Umgebungen und vor allem deren Ausleuchtung schauen bei entsprechender Einstellung nahezu fotorealistisch aus und sorgten für Atmosphäre. Die Figuren waren grundsätzlich hochwertig konstruiert, doch manche Gesichts- oder Haar-Animation brachen mit ihrem künstlichen Look ein wenig mit der gelungenen Immersion.

Die deutsche Vertonung ging in Ordnung, auch wenn nicht jede Betonung auf dem Punkt saß. Der Soundtrack hielt sich meist im Hintergrund, unterstrich die fortwährend düstere Atmosphäre aber recht gut.

Positiv

  • audiovisuell extrem gelungen
  • spannende Geschichte
  • packende Atmopshäre
  • einfacher Einstieg

Neutral

  • überschaubare Spielzeit
  • kleinere Grafikfehler
  • Dialoge manchmal auf englisch

Negativ

  • begrenzte Interaktionsmöglichkeiten
  • Steuerung etwas hakelig
  • keinerlei echte Rätsel
  • Quicktime-Events kommen manchmal etwas unerwartet

Fazit

Wer Titel wie „Until Dawn“ mag, wird auch „The Casting of Frank Stone“ schnell ins Herz schließen. Erneut hat Supermassive Games angeliefert und alle Punkte ihrer bewährten Checkliste abgearbeitet, dazu aber auch ordentlich an der Technik gefeilt.

Die Handlung gewinnt keinen Preis für Innovation, dennoch blieb man bis zum bitteren Ende bei der Stange und fühlte sich jederzeit gut unterhalten. Die Spielzeit war genau richtig, um einen straffen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und über kleine Patzer wie hakelige Steuerung oder quasi nicht vorhandene Knobelaufgaben schaue ich gnädig hinweg.

Auch wenn das Spiel am Ende wiedereinmal mehr Film als steuerbares Adventure darstellte, vermag ich allen Genrefreunden (die wissen, was auf Sie zukommt) eine Empfehlung aussprechen. Für mich hat sich dieser kurze Ausflug wieder vollends gelohnt und nun kann auch das bald erscheinende Remake von „Until Dawn“ ins Haus flattern.

Fotocopyright: Supermassive Games/Behaviour Interactive

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