Inhalt

Schon lange sind Felix und Arthur sind beste Freunde, auch wenn es die letzten Jahre zwischen den beiden etwas schwierig geworden ist. Arthur ist Arzt und erfährt, dass sein Kumpel an Krebs erkannt ist und nur noch wenige Monate zu leben hat. Statt ihm die Diagnose mitzuteilen, versucht er noch einmal eine tolle Zeit mit Felix zu verbringen und dessen Leben neu zu ordnen…

Fazit

„Das Beste kommt noch!“ ist eine Neuverfilmung eines französischen Titels, zu dem ich jedoch mangels Kenntnis nicht zum direkten Vergleich herziehen kann. Wie dem aber auch sei, die Geschichte war nicht übel – auch wenn ihre Hauptprämisse (das Vorenthalten der Diagnose vor dem besten Freund) schon ein bisschen schwierig zu greifen war.

Der Film lebte in erster Linie von seinen symphytischen und gut miteinander harmonierenden Hauptpersonen, namentlich Schweiger und Michael Maertens. Sie ergänzten sich recht gut, auch wenn der Ursprung ihrer Freundschaft nie so richtig vermittelt wurde. Die Figuren war arg unterschiedlich angelegt und irgendwie hat mir dabei immer ein wenig die Verbindung zueinander gefehlt. Trotzdem haben die Beide aber das Beste aus der Situation gemacht und mit Regelmäßigkeit die passenden Töne füreinander gefunden.

Der Verlauf war erwartungsgemäß ruhig, aber glücklicherweise nie langweilig. Es gab zwar ein paar leicht zähe Passagen, doch zum passenden Zeitpunkt wurde stets ein geschmeidiger Absprung gefunden und es ging schmerzlos weiter. Obwohl die allgemeine Atmosphäre aufgrund der Thematik spürbar bedrückend, gar melancholisch war, gab es dennoch ein paar feinhumorige Ansätze – die man so mit Beteiligung von Schweiger nicht unbedingt erwartet hätte.

Nicht ganz bewährtes Schema, aber unterm Strich auch wenig gewagt. „Das Beste kommt noch!“ in ein typischer Genrevertreter mit all seinen Stärken und Schwächen. Persönlich haben mich eigentlich nur die unpassenden, teils viel zu schnellen Schnitte während der Dialoge gestört, doch ansonsten war das Ding prima anschaubar – auch wenn es sicherlich nur bei einer einmaligen Sichtung bleiben wird. Hier bekommt man was man erwartet, nicht mehr, aber zum Glück auch nicht weniger.

Fotocopyright: Constantin Film (Universal Pictures)