Inhalt

Ein mächtiger Unterweltboss konnte aus den Händen des FBI befreit werden und nun ist er auf der Flucht. Sein Plan ist eine gewagte Grenzüberquerung nach Mexiko – doch er hat nicht mit dem Sheriff einer kleinen Durchgangsstadt und dessen entschlossenem Team gerechnet…

Fazit

Lange ist die letzte Sichtung von „The Last Stand“ her und große Teile der Handlung waren bereits vergessen – was allerdings nicht gegen die allgemeine Qualität, vielmehr für den „Snack-Faktor“ des Streifens steht.

Die Geschichte war weder sonderlich gut, noch grundsätzlich schlecht. Sie bot einfach einen soliden Rahmen für hübsch inszenierte Action und kam mit einem sehr gut ausgelotetem Pacing daher. Auf dem Schirm war immer etwas los und es gab kaum Durchhänger. Dank der grandiosen Soundkulisse (man glaubte wirklich, dass die Fahrzeuge durch das Wohnzimmer rasten) war die Immersion perfekt und das breite Grinsen stets im Gesicht.

Es gab ein paar echt launige Shootouts – deren CGI-Unterstützung zwar nicht immer von der Hand zu weißen war, dennoch mit ihrer Wucht zu überzeugen wussten. Es schepperte stellenweise ganz ordentlich und die fadenscheinige Hintergrundstory rückte immer weiter in Vergessenheit.

Schwarzenegger hat seine Aufgabe routiniert und ohne nennenswerte Patzer erledigt. Ihm wurde die Rolle erwartungsgemäß auf den Leib geschneidert und sogar ein paar Insider-Gags am Rande verpackt. Da man sich selbst nicht zu ernst nahm, hat das soweit gepasst und überzogene Nebenfiguren (Johnny Knoxville) konnte man locker verschmerzen.

„The Last Stand“ ist sicherlich nicht der beste Film des berühmten Bodybuliders, war aber trotzdem unterm Strich ein würdiges Comeback mit viel Kurzweil und cooler Action. Genrefans lege ich da gerne die audiovisuell erstklassige Scheibe ans Herz und wünsche viel Spaß im Heimkino.

Fotocopyright: Splendid Film/WVG