Inhalt

Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Jungen, der ohne seine leibliche Mutter aufwuchs und jeden Sommer an seinem Geburtstag eine Reise in die Vergangenheit unternimmt…

Gameplay

Das Gameplay von „Once Again“ ist simpel und sollte den Titel für eine breite Masse interessant gestalten. Im Grunde klickt man sich nur durch kurze Dialogzeilen und Bildchen, muss ab und zu mal eine kleine Aufgabe (z.B. das Scharfstellen von Fotos) erledigen. Man klickt sich quasi durch ein Comicbuch und kann die Geschichte auch gar nicht beeinflussen.

Spielzeit

Nach rund einer Stunde flackerte der Abspann über den Schirm.

Präsentation

Optisch gab sich der Titel sehr karg, aber immerhin mit einem schönen Art-Design. Die Figuren wurden hübsch gezeichnet und die minimalistischen Kulissen wussten zu gefallen. Sprachausgabe gab es erst auf der Zielgeraden (dem Lesen eines letzten Briefes), ansonsten gut geschriebener deutscher Text und tolle Jazz-artige Klänge als professionelle Untermalung hierzu.

Positiv

  • entspanntes Spielprinzip
  • emotionale Geschichte
  • simples, aber effektives Gameplay
  • tolle musikalische Untermalung

Neutral

  • kurze Spielzeit

Negativ

  • extrem einfach (gehört aber zum Spielprinzip)
  • repetitive Aufgaben (gehört aber zum Spielprinzip)
  • geringer Wiederspielwert

Fazit

Eine richtige Bewertung in Punkten ist hier kaum möglich. Das Spiel ist eigentlich kein richtiges Spiel und setzt in allen Bereichen auf absoluten Minimalismus – der hier jedoch absolut das richtige Mittel zur Wahl gewesen ist. Der kurze Tripp hat bereits nach wenigen Minuten in seinen Bann gezogen und einige repetitive Gameplay-Aspekte waren Teil des stimmigen Konzeptes. Wer sich mit besagten spielerischen Einschränkungen arrangieren kann erhält hier jedenfalls ein nett präsentiertes Bilderbuch mit hohem Unterhaltungswert und herzensguter Aussage.

Fotocopyright: AMATA