The Astronaut
Inhalt
Eine junge Dame kehrt nach einer Weltraum-Mission zurück auf die Erde und wird erst einmal für ein paar Tage in einem abgeschotteten Landsitz unter Quarantäne gestellt. Schon nach kurzer Zeit wird sie allerdings von seltsamen Vorkommen geplagt und fürchtet, nicht allein aus dem All heimgekehrt zu sein…
Fazit
Auch wenn sich die Handlung von “The Astronaut” nicht unbedingt sonderlich originell angehört hat, hatte ich dennoch Interesse an diesem Titel und harrte die monatelange Wartezeit zum deutschsprachigen Release aus. Gelohnt hat sich das am Ende nicht wirklich, aber alles der Reihe nach.
Wie bereits erwähnt, erzählt “The Astronaut” keine neue Handlung, reiht sich bei Klassikern wie “Species” und ähnlichen Konsorten ein – versucht sich aber dennoch mit eigenen Ideen in Stellung zu bringen. Für meinen Geschmack konnten die Macher allerdings erst beim relativ überraschenden Finale ihre Karten ausspielen und blieben auf dem Weg dorthin zu verhalten.
Über weite Teile plätscherte das Geschehen vor sich hin. Nach einem spannenden Auftakt fuhr man überwiegend in ruhigeren Fahrwassern und ließ sogar kleinere Längen aufkeimen. Alles blieb zwar irgendwie nett und der Zuschauer somit am Schirm, fast hätte man jedoch Vorspulen wollen.
Die Darsteller – allen voran Kate Mara und Laurence Fishburne – haben ihre Sache ordentlich erledigt, konnten aber bereits in anderen Rollen bzw. anderen Filmen wesentlich mehr glänzen. Sie lieferten eine solide Vorstellung, konnten jetzt aber auch nicht übermäßig von sich überzeugen und das weitestgehend austauschbare Treiben auf ein besonderes Level heben.
Für mich war “The Austronaut” genau dass, was früher ein typischer “Direct-to-Video”-Release war. Nicht wirklich schlecht, aber irgendwie auch nicht so richtig gut. Es hätte eine angenehme Überraschung werden können, am Ende regierte einfach nur das Mittelmaß. Einmal angucken (am besten bei einem vorhandenen Streaming-Abo inkludiert) geht okay, ansonsten ist das Teil schnell wieder aus der Erinnerung verschwunden.
5/10
Fotocopyright: Capelight Pictures


