The Protege – Made for Revenge
Inhalt
Anna ist Auftragskillerin und kennt keine Furcht. Als eines Tages ihr Ziehvater und eine andere nahestehende Person ermordet wird, schwört sie unerbittliche Rache. Allerdings muss sie erst einmal herausfinden, wer die Täter waren und vielleicht auch welches Motiv hinter dieser Aktion war…
Fazit
Für mich war “The Protege – Made for Revenge” in erster Linie eine beeindruckende “Techdemo” von Maggie Q, die sich hier auf der einen Seite äußerst sexy und attraktiv, auf der anderen Seite allerdings auch als äußerst wandlungsfähig und schlagfertig präsentierte.
Über weite Teile trug die Akteurin das Werk von ganz allein, ließ ihre etablierten Kollegen wie Samuel L. Jackson oder Michael Keaton ganz schön alt aussehen. In aufregenden Momenten oder perfekt choreografierten Actionszenen spielten sie und der Film dann auch die volle Stärke aus – ließ die eher austauschbare und schon dutzendfach durchgekaute Handlung ein wenig nach Hinten rücken.
Die Geschichte war erschreckend einfach gestrickt und trotz bemühter Wendungen nie so recht in Fahrt gekommen. Man hatte alles irgendwo schon einmal gesehen – manchmal etwas schlechter, manchmal aber auch einen Ticken besser. Deshalb war es umso wichtiger, dass die Darsteller und vor allem die hübsch inszenierte Action punkten konnte.
Die Gefechte und Schusswechsel waren erstklassig und auf höchstem Niveau gemacht. Tolle Bilder, schnelle Schnitte und zumindest hier ein paar originelle Ideen ließen das Herz höher schlagen und die Detailliebe der Macher erkennen. Hier lag anscheinend der Fokus und das war für mich auch absolut in Ordnung so.
“The Protege” erfand das Rad nicht neu, bescherte aber einen äußerst unterhaltsamen Abend mit attraktiver Hauptdarstellerin und erstklassig gefilmter Action. Manchmal braucht es einfach nicht mehr und von daher lege ich diesen Streifen jeden Interessierten wärmstens ans Herz – aller Austauschbarkeit zum Trotz.
7/10
Fotocopyright: LEONINE


