Clown Doll – He loves you to Death
Inhalt
Eigentlich sollte die fast lebensgroße Clown-Puppe aus dem Antiquitätengeschäft lediglich eine schöne Dekoration abgeben, doch etwas scheint mit dem Ding nicht zu stimmen. Es häuft sich eine unheimliche Mordserie…
Fazit
Bei günstigen Filmen aus dem Euroshop liegen die Erwartungen normalerweise nicht sehr hoch und das war auch hier wieder völlig gut so. “Clown Doll” lieferte genau wie erwartet ab, überraschte aber leider auch nicht mit besonderen Highlights.
Was sich dem Zuschauer bot, war ein einfach produzierter, aber immerhin handwerklich stellenweise ganz gut gemachter Film mit simpler Story. Es gab nur eine Handvoll Schauplätze und wenige – eher mittelprächtig agierende – Darsteller und fertig war der simple Grusel.
Die Handlung war überschaubar und folgte gewohnten Mustern. Man gab dem Genre keinerlei neue Impulse und der Verlauf hielt keine überraschenden Wendungen parat. Das war zum Sichten vorm Schlafen ganz okay, denn schließlich konnten einige Splattereinlagen durchaus gefallen.
Was den Schauspielern an Talent fehlte, bügelten die Maskenbildner wieder aus. Es gab ein paar hübsche Ekeleffekte – die den Streifen dann auch vorm langweiligen Totalabsturz bewahrten und den investierten Euro nicht völlig beweinen ließ. Auch optisch wurde hier solide Arbeit (wohl mit aktuelleren Smartphones) abgeliefert.
Clown-Horrorfilme sind mittlerweile ein Genre für sich und Kracher wie “Es” natürlich ganz oben in den Bestenlisten. “Clown Doll” hatte bis auf ein paar wohlwollend betrachtete Metzeleien nicht allzu viel zum Rest beizusteuern, ging für kleines Geld und mal eben Zwischendurch schon in Ordnung.
4/10
Fotocopyright: itn


