Filmbesprechungen

Shell – Schönheit hat ihren Preis

Inhalt

Einst war sie eine gefeierte Schauspielern, doch nun bleiben selbst die kleineren Rollen aus. Mithilfe einer vermeintlichen Freundin findet Samantha allerdings einen neuen Antrieb zum erneuten Durchstarten, doch leider ist das ganze Konzept mit einigen unschönen Nebenwirkungen bestückt…

Fazit

Mit hochwertiger Optik und cooler Popmusik hat zumindest der Rahmen dieser Tragi-Komödie gepasst, doch inhaltlich konnte mich das Werk leider nicht zu hundertprozentig überzeugen.

Der Film schwamm klar im Fahrwasser von “The Substance” und hatte dessen Prämisse nur wenig an eigenständigen Material beizusteuern. Ja, die Macher gingen die Sache vielleicht etwas witziger an – doch nicht jeder Gag konnte letztlich zünden und ein paar kleinere Längen dafür vorhanden.

Lobenswert jedoch die Hauptdarstellerinnen in Form von Elisabeth Moss und Kate Hudson, die ihre Sache wirklich gut gemacht haben. Die Chemie der Beiden hat wunderbar gepasst und so manche Szene durchaus klasse werden lassen – was ich mir jedoch viel öfter gewünscht hätte.

Grundsätzlich war das Erzähltempo ordentlich und ein gewisser Spannungsbogen stets vorhanden, doch manchmal war das Gebotene einfach nicht frei von kleineren Längen. Manche Szenen bzw. mancher Dialog hätte gerne etwas Straffung verkraften können, aber was solls.

Während der Sichtung musste ich leider oft mit dem Meisterwerk mit Demi Moore vergleichen und da zieht “Shell” klar den Kürzeren. Weitestgehend unterhaltsam und halbwegs spannend war dieser Film zwar schon, aber in allen Belangen eben ein paar Klassen unter seinem Konkurrenten. Wer von der Thematik noch nicht genug hat und vielleicht ein Hauch mehr an Humor bevorzugt, darf natürlich auch hier gerne einen Blick wagen.

6,5/10

Fotocopyright: Capelight Pictures

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