Filmbesprechungen

Fear the Night

Inhalt

Eine Gruppe von jungen Damen möchte eigentlich nur einen unbeschwerten Junggesellinnen-Abschied feiern, als plötzlich maskierte Männer erscheinen und die Party stürmen. Niemand weiß, worauf es die Eindringlinge abgesehen haben, doch glücklicherweise besitzt eine der Mädels umfangreiche Erfahrung im Kampf…

Fazit

So genannte “Home Invasion”-Thriller gibt es wie Sand am Meer und hat es ein “Fear the Night” natürlich entsprechend schwer. Die Geschichte war erwartungsgemäß simpel, der Verlauf soweit vorherschaubar.

Richtig neue Ideen wurden nicht präsentiert. Der Film folgte üblichen Standards und wich in keiner Sekunde davon ab. Unsere schlagkräftige Hauptfigur hatte zwar Einiges auf dem Kasten, präsentierte aber nichts, was man nicht schon einmal irgendwo gesehen hätte.

Die Kampfszenen waren gut choreografiert und haben keinen Grund zur Klage. Alles schaute dazu recht hochwertig aus und der Härtegrad entsprach aktuellen Sehgewohnheiten – sprich, es gab schon ein paar herbere, aber niemals überzogene Einlagen zu erblicken.

Das Motiv der Täter blieb bis zuletzt unklar, was immerhin für ein wenig Spannung sorgte – sofern man daran wirklich Interesse hatte. Irgendwann fühlte sich das Geschehen nämlich ein wenig beliebig an und das eigentliche Interesse ging unter. Vielmehr war man irgendwann mit Fragezeichen und sonderbaren Zufällen beschäftigt, als dem Treiben selbst einen Sinn zuzuschreiben.

Warum die Männer ausgerechnet an diesem Abend das Haus stürmten, warum die Mädels nach anfänglichem Herumgekreische plötzlich zu schlagkräftigen Gegnern wurden – das waren alles kleinere Problemchen in einen ansonsten leider sehr austauschbaren Action-Streifen, der bis auf eine tolle Hauptdarstellerin in Form von Maggie Q leider wenig überzeugende Argumente zu bieten hatte.

5,5/10

Fotocopyright: Splendid Film/WVG

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