Hostile Takeover: Feindliche Übernahme
Inhalt
Pete ist der beste in seinem Bereich. Der eiskalte Auftragskiller erledigt jeden Job mit Präzision und höchster Zufriedenheit für seinen Boss. Als dieser jedoch herausfindet, dass sich der Profi mittlerweile mit Selbsthilfegruppen durchs Leben hangelt, möchte man auf dessen Dienste fortan lieber verzichten…
Fazit
“Hostile Takeover” war in meinen Augen ein mächtig unausgegorenes Werk, obwohl die guten Ansätze zu erkennen waren. Der Titel bot durchaus Action und eigenwilligen Humor – zünden wollte diese eigentlich ganz nette Mischung jedoch nicht.
Angefangen bei der billig wirkenden Optik (inklusive Mikrofonen, die sichtbar im Bild hingen), bis zu arg überzeichneten Gefechten oder Witzen, die einfach nicht zünden wollen. Man hat alles schon dutzende Male gesehen und zumeist auch in viel viel besserer Ausführung.
Obwohl hier großartige Stars wie Michael Jai White zugegen waren, konnte dies nichts am durchwachsenen und letztlich enttäuschenden Eindruck ändern. Man fragte sich nur stets, wie sehr dieser Darsteller so mächtig sinken konnte und eine solche Rolle in einer solchen C-Produktion annehmen konnte.
Der Filmverlauf war leidlich spannend und der Finger zuckte fortwährend über der Vorspuhl-Taste. Man hatte zwar irgendwie Angst, einen möglicherweise doch recht witzigen Dialog zu verpassen – doch am Ende sei gesagt, dass dies völlig unbegründet gewesen ist. Es gab keinerlei interessanten Konversationen, denn unbedingt anzuschauende Momente.
Weder Freunde von Action, noch Fans von Komödien verpassen hier wirklich etwas. “Hostile Takeover” konnte nirgendwo so richtig punkten und am Ende war man über den relativ schnell erscheinen Abspann mehr als froh. Unterm Strich also leider kein richtig guter Film und entsprechend keiner Empfehlung wert.
4/10
Fotocopyright: Tiberius Film


