Filmbesprechungen

The Legend of Ba Yi’s Grandpa

Inhalt

Hu Guo Huan bezeichnet sich selbst als den wohlhabendsten Mann der ganzen Stadt. Seine Gier wird ihm allerdings zum Verhängnis, als eine mysteriöse Dame mit verwunschenen Würfeln auftaucht und verspricht, seinen Reichtum damit zu vermehren…

Fazit

In den letzten Monaten habe ich viele asiatische Actionfilme gesehen, weshalb ein Fantasy-Streifen wie “The Legend of Ba Yi’s Grandpa” nun wie eine willkommene Abwechslung erschien. Er gefiel sofort mit seiner – ich möchte sagen – märchenhaften Optik und seinem ruhigen, aber nicht minder aufregenden Verlauf.

Das Geschehen präsentierte sich als Mischung aus Fantasy und Horror – wobei durch besagten Look auch ganz viele “Märchen-Vibes” entfachten und sogar wohlige Erinnerungen an Filme wie “A Chinese Ghost Story” aufflammten.

Die Geschichte war simpel, aber effektiv. Obwohl man einige Dinge schnell durchschauen konnte, wusste das Treiben zu packen und bis zur letzten Sekunde an den Schirm zu fesseln. Natürlich trugen aber auch die ausgezeichnet agierenden Darsteller Ihren Teil dazu bei und der Soundtrack lud zum Träumen ein.

Viele im Grunde bekannten Elemente wurden hier zu einer völlig neuen Erzählung zusammengefasst und die gute Botschaft dahinter war eindeutig zu erkennen. Oftmals wollte man dem Hauptprotagonisten ein Warnsignal entgegen schreien, letztlich wieder mit der Faust ins Kissen schlagen.

Hervorheben möchte ich auch die Effekte. Sicherlich waren viele computergestützten Einlagen auch als solche erkennbar, dennoch waren sie hochwertig und harmonisch ins Gesamtbild integriert. Besonders die Tierwesen (Ratten) waren überzeugend animiert und müssen sich nicht vor großen Blockbustern aus dem Western verstecken.

Für mich war “The Legend of Ba Yi’s Grandpa” aufgrund seines bunten Covers ein Blindkauf, zum Glück jedoch keine Fehlinvestition. Der Streifen wusste aufgrund seiner interessanten Handlung durchwegs bei Laune zu halten und bis zum aufregenden Finale zu verzaubern. Gewünscht hätte ich mir vielleicht einen Ticken mehr an Gefühl, trotzdem sei Genrefans das Ding in seiner gebotenen Form absolut ans Herz gelegt.

7,5/10

Fotocopyright: iQIYI

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