Filmbesprechungen

Darkest Hour

Inhalt

Ein Geschäftstrip nach Moskau wird für zwei junge Amerikaner zu einem Alptraum. Erst verlieren sie ihren wichtigen Pitch bei Investoren, dann werden sie Zeuge einer waschechten Alien-Invasion. Sie können sich zwar retten, sind aber mit wenigen anderen Überlebenden nun ganz auf sich gestellt…

Fazit

Ich hatte “Darkest Hour” damals pünktlich zu seiner Videothekenpremiere gesehen und mittlerweile vollständig aus dem Gedächtnis verloren. Als ich die Scheibe nun am vergangenen Wochenende für nur einen Euro auf dem Flohmarkt erblickte, konnte ich das Ding nicht liegen lassen und wurde (abermals) positiv überrascht.

Die Prämisse um die Invasion von Außerirdischen mag nicht unbedingt innovativ sein, dafür gefielen die etwas anderen Ansätze bei der Umsetzung aber umso mehr. In erster Linie punktete das Geschehen mit einer ziemlich coolen Optik und Computereffekten, die sich auch heute noch uneingeschränkt sehen lassen können.

Das Geschehen kam schnell zur Sache und hielt stets ein ausgewogenes Tempo bei. Action und ruhigere Momente hielten sich gut die Waage und ließen den Zuschauer auch immer mal wieder Zeit zum Durchatmen. Bevor sich hierbei jedoch einige durchaus eklatante Logikschwächen zum Besten gaben, ging es dann aber direkt wieder rasanter zur Sache.

Sicherlich erinnerten kühle Optik und allgemeine Aufmachung schon irgendwie an beispielsweise “Krieg der Welten” von 2005, aber das vergleichsweise frische Setting sorgte dennoch für ein eigenes Flair. Die leeren Straßen der russischen Hauptstadt passten hervorragend zur düsteren Fiction – und gepaart mit den bereits erwähnten visuellen Leckerbissen (gestrandete Schiffe, etc.) ergab sich ein rundes Bild.

Die Darsteller haben ihre Sache zufriedenstellend, aber nicht sonderlich überragend erledigt. Sie waren halt Protagonisten in einem schwierigen Szenario und haben sich trotz eher unglaubwürdiger wissenschaftlichen Maßnahmen ihrerseits ganz solide durchgeschlagen. Es war eben einfach nur ein simpler Sci-Fi für Zwischendurch und keine hochkomplexe Angelegenheit.

Hin und wieder ein paar Macken in der Handlung und ein Ende, dass recht offen gestaltet ist. Glücklicherweise überwogen aber die positiven Eindrücke (frisches Setting, hübsche Aufnahmen, tolle Effekte) und die nahezu perfekte Immersion war gelungen. Für mich zwar kein echter Konkurrent zu beispielsweise erwähntem Blockbuster mit Cruise, aber unterm Strich ein sehr kompetenter Zeitvertreib und somit durchaus eine Empfehlung wert.

7/10

Fotocopyright: 20th Century Fox Home Entertainment

Betreiber von hard-boiled-movies.de

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert