• Filmbesprechungen

    Horizon

    Inhalt New Mexico, 1861. Eine Siedlung wird von Indianern überfallen und die kurz darauf eintreffende Armee rüstet sich für den Gegenschlag… Fazit Ein Film von knapp drei Stunden und dennoch eine kurze Inhaltsangabe. Wie gewöhnlich möchte ich nicht viel spoilern – räume aber auch gleichzeitig ein, dass die Handlung recht überschaubar ausfiel und viel Fokus auf Figuren, Ausstattung und natürlich auch die malerischen Landschaften gelegt wurde. Wer die früheren Werke von Costner kennt, wird sich auch hier schnell heimisch fühlen. Erneut lieferte uns das Multitalent einen auf Hochglanz gebürsteten Western, der sich in Erzählstruktur und Inszenierung abermals vom Großteil des Genres abhebt und selbst mich als weniger glühenden Fan abholen…

  • Filmbesprechungen

    Crocodile Island

    Inhalt Ein Flugzeug muss kurz vor einer unbekannten Insel zur Notlandung ansetzen und glücklicherweise überlegen die meisten Passagiere. Noch genommen vom Unglück müssen sie jedoch nach kurzer Zeit feststellen, dass sie auf diesem abgeschiedenen Stück Land wohl doch nicht ganz allein sind… Fazit Es gibt Filme, die auf Pressefotos und Coverdrucken noch ganz manierlich ausschauen, doch im bewegten Bildern auf ganzer Linie enttäuschen. Das Cover von “Crocodile Island” sprach mich als Trash-Fan tatsächlich irgendwo an, doch bereits nach wenigen Minuten Laufzeit war ich in vielerlei Hinsicht absolut bedient. Am ehesten würde ich diesen Titel mit Werken aus der “Asylum”-Schmiede vergleichen wollen, doch selbst hier gab es meilenweite Qualitätsunterschiede, insbesondere was…

  • Filmbesprechungen

    No Escape

    Inhalt Bei ihrer Ankunft in Asien ahnt eine amerikanische Familie noch nicht, wie tragisch sich die Ereignisse vor Ort noch entwickeln werden. Sie geraten mitten in einen Volksaufstand, müssen ihr Hotel verlassen und ums blanke Überleben kämpfen… Fazit Einige Wochen vor der eigenen Reise nach Thailand hinterlässt ein solcher Streifen schon merkwürdige Gefühle. Innerhalb kürzester Zeit eskalierte hier die Lage vollständig und aus dem beschaulichen Tripp wurde tatsächlich der absolute Horror – wobei der Grad zwischen Fiktion und Glaubwürdigkeit gekonnt ausgelotet wurde. Als ich diesen Film zu ersten mal gesehen habe, hatte ich noch nicht geglaubt, dass ein Owen Wilson so ernsthaft und mitreißend performen könnte. Kennt man den Schauspieler…

  • Filmbesprechungen

    Man on Fire – Mann unter Feuer

    Inhalt Der ehemalige Militärangehörige John Creasy hat seine besten Tage hinter sich und kann dank eines alten Freundes als Personenschützer für die Tochter eines Geschäftsmannes in Mexiko arbeiten. Langsam freundet sich der mürrische Trinker mit seiner Klientin an und taut menschlich immer weiter auf, doch dann tritt der unschöne Ernstfall ein… Fazit Mit “Mann unter Feuer” verbinde ich gute Erinnerungen, obwohl ich nach der gestiegen Sichtung noch immer leicht im Zwiespalt bin. Die Geschichte geht nach wie vor in Ordnung, die Inszenierung war stylisch und die Darsteller grandios, doch für meinen Geschmack ist das Ding vom Pacing her einfach nicht perfekt ausgelotet. Der Streifen braucht eine Weile, um richtig in…

  • Filmbesprechungen

    Reservoir Dogs

    Inhalt Nach einem fehlgeschlagenen Coup treffen sich die teils schwer angeschlagenen Gangster in ihrem Unterschlupf. Jeder bezichtigt den Anderen des Verrats und so langsam spitzt sich die Lage zu… Fazit Vorweg sei gesagt, dass “Reservoir Dogs” als echtes Regie-Debüt ein durchaus beachtliches Werk darstellt und schon früh auf die Denk- und Inszenierungsweise von Quentin Tarantino hingewiesen hat. Persönlich schaue ich den Film auch recht gerne, doch ehrlich gesagt hat er es nie in meinen persönlichen Olymp der besten Werke aller Zeiten geschafft. Die Prämisse war super und der Cast eine Klasse für sich. Handwerklich gab es nichts zu kritisieren, außer man zählt die zuweilen etwas zu langen Konversationen und gegenseitiges…

  • Filmbesprechungen

    Retroactive – Gefangene der Zeit

    Inhalt Wegen einer Autopanne strandet eine junge Dame mitten im Nirgendwo und wird glücklicherweise von einem Pärchen aufgegriffen. Zunächst scheint die Laune im Wagen noch gut, doch alsbald zeigt ihr vermeintlicher Retter sein wahres Gesicht… Fazit Das “Was wäre, wen?”-Konzept lässt sich immer gut für Filme hernehmen und so ließ sich anno 1997 schon James Belushi auf solch ein Experiment ein. Herausgekommen ist dabei zwar ein anschaubarer, aber im Grunde leider auch ziemlich belangloser Titel, der höchstens für beinharte Fans der Materie von Relevanz sein dürfte. Die Handlung erfand das berühmte Rad nicht neu und offerierte uns auch keinerlei neue Denkansätze zum Thema. Alles lief nach bewährten Mustern und zielstrebig…

  • Filmbesprechungen

    Driven

    Inhalt Kurz vor dem Ende der Session schwächelt das große Nachwuchstalent in der Formel 1 und ein alter Profi soll dem wackelnden Jüngling noch einmal kräftig unter die Arme greifen… Fazit Lange ist die letzte Sichtung von “Driven” her und schnell war mir klar, warum ich mittlerweile auch so viele Details des Streifens vergessen habe. Die Handlung mag in groben Zügen eigentlich noch in Ordnung gehen, die Umsetzung jedoch ein Fall für sich sein. Der Film war mir insgesamt zu sehr auf gute Vibes getrimmt und präsentierte uns nur Abziehbilder von echten Fahrern, die nur selten glaubwürdig agierten. Am stärksten war deren Zeichnung noch in Konfliktsituationen, die durch das anscheinend…

  • Filmbesprechungen

    Kill Bill – Volume 1 & 2

    Inhalt Ausgerechnet am Tag der Vermählung wird die Hochzeitsgesellschaft überfallen und auf brutalste Weise liquidiert. Die schwangere Braut entgeht allerdings nur knapp dem Tod und erwacht nach 5 Jahren aus dem Koma. Angetrieben von Rache macht sie sich auf die Suche nach ihren damaligen Peinigern… Fazit Es ist unglaublich, aber mittlerweile haben auch die beiden Titel von “Kill Bill” schon 20 Jahre auf dem Buckel. Ich kann mich noch gut an die damaligen Kinostarts und den damit verbundenen Pressekampagnen erinnern – besonders aber auch an die seinerzeit präsentierten Stilmittel und den einprägsamen Soundtrack. Mit “Kill Bill” hat sich Kultregisseur Tarantino nicht nur ganz dicht an seinen beliebten Vorbildern aus Fernost…

  • Spielebesprechung

    God of War Ragnarök – PC-Version im Kurzcheck

    Den ursprünglichen Test zur Playstation 5-Version findet ihr hier. Wie zuletzt bei der Portierung von zweiten Teil von “Horizon Zero Dawn” haben die Programmierer von Sony (bzw. dessen Auftragsunternehmen) auch hier wieder eine tolle Arbeit abgeliefert. “Ragnarök” ist ein verdammt hübscher Titel, der auf dem PC in erster Linie mit toller Performance überzeugen konnte. Selbst auf dem kleinen ASUS ROG ALLY konnte ich dieses Spiel sowohl auf dem internen Display (1080p), als auch auf meinem Ultrawidescreen-Schirm einwandfrei und mit hohen Details zocken – modernen Upscale-Techniken sei dank. Sound und Steuerung wurden ebenfalls sauber adaptiert und ansonsten gab es technisch nicht viel zu kritisieren. Ab und zu wurden Texturen leicht verspätet…

  • Filmbesprechungen

    Gefährliche Brandung – Point Break

    Inhalt Das FBI ist hinter gerissenen Bankräubern her und hat endlich eine heiße Spur. Bei den Gangstern könnte es sich um Surfer handeln, die Geldinstitute gemäß ihrer Reiseroute abklappern und sich mit der Beute ihren lockeren Lebensunterhalt finanzieren. Kurzerhand wird ein Agent in die Szene eingeschleust und die ersten Verdächtigen identifiziert… Fazit “Gefährliche Brandung” war noch nie ein echtes Highlight für mich – aber durchaus ein Film, der im Laufe der Jahre regelmäßig über den Bildschirm flackerte und immer wieder gut bei Laune hielt. Seine Geschichte ist so simpel, wie berechnend – die Umsetzung allerdings recht kurzweilig und gefällig. Der Titel erweckt mit seinen Strand- und Surfszenen ein wenig die…