Inhalt

In Ipswich leben vier Jugendliche, die durch eine lange Familientradition mit besonderen Kräften ausgestattet sind. Sie sind schneller und stärker als ihre Freunde, echte Sportskanonen in der Schule. Als sich allerdings ein neuer Mitschüler mit scheinbar ähnlichen Fähigkeiten einschreibt, schrillen die Alarmglocken…

Fazit

Im Laufe der Jahre habe ich diesen Film schon mehrmals gesehen und immer wieder recht schnell auch wieder vergessen. Eigentlich war der Plot und vor allem die audiovisuelle Umsetzung gar nicht mal so schlecht, doch die träge und zu seichte Umsetzung machten dem Treiben immer wieder ein Strich durch die Rechnung.

Optisch kam das Werk recht hochwertig und ansprechend daher. Die eher dunklen gehaltenen und stark gefilterten Bilder wirkten edel, erinnerten an vermeintliche Vorbilder wie „Twilight“ oder „Harry Potter“ – was also durchaus in Ordnung ging und sich keineswegs als Showstopper herausstellte.

Nicht nur beim Look, leider auch beim eigentlichen Inhalt gab es große Parallelen zu besagten Kultfilmen – und das war nicht immer ganz optimal. So richtete sich das Geschehen an ein eher jüngeres Zielpublikum und wirkte insgesamt zu unausgeglichen, gleichzeitig aber auch zu harmlos inszeniert.

Der Fokus wurde klar auf seine hübschen Darsteller gelegt, die Geschichte auf ein absolutes Minimum reduziert. Plötzlich war von den Eingangs erwähnten Hintergründen nicht mehr viel zu sehen und das Treiben fühlte sich zu großen Teilen wie ein simpler Teenie-Film mit übersinnlichen Elementen an. Dabei war das Tempo oftmals sehr gemächlich und die meisten Aktionen recht belanglos.

Die Geschichte ließ ihr Potenzial auf der Strecke liegen, konnte am Ende sogar auf einem Bierdeckel notiert werden. Es wurde viel geschwafelt und mit pseudo-gruseligen Momenten etwas Atmosphäre geniert, wirklich tiefgründig war dies jedoch nicht und schnell keimte immer wieder enorme Langweile auf. Das Teil bestand aus bekannten, wie vorherschaubaren Ersatzstücken, hielt keine echten Wendungen bereit.

Damals hatte ich einige Hoffnung auf diesen Film gelegt. Die Story klang im ersten Moment nicht übel und Regisseur Renny Harlin hatte schon einige Kracher abgeliefert. Bedauerlicherweise fühlte sich „Der Paket“ aber „klein“ und beliebig an, machte nichts aus seiner brauchbaren Ausgangslage. Unterm Strich ist ein unterdurchschnittlicher Jugendfilm mit netten Effekten und einem starken Soundtrack herausgekommen – und dafür war ich schon bei seinem Release schlichtweg zu alt.

Fotocopyright: Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH