Tyler Perry’s Joe’s College Road Trip
Inhalt
B.J. hat seinen Schulabschluss gemacht und steht nun vor dem Gang aufs Collage. Sein Vater fürchtet jedoch, dass er Abseits seines wohl gehüteten Elternhauses nicht wirklich zurechtkommen wird und schickt ihn mit seinem Opa auf einen krassen Road Trip quer durch ganze Land…
Fazit
Das Cover hat mich auf den ersten Blick gar nicht angesprochen, doch als ich den Namen “Tyler Perry” lass, war mein Interesse geweckt und der Trailer sofort gesichtet. Der fertige Film beinhaltete dann auch alles, was die Vorschau versprach – manchmal jedoch schon fast zu viel davon.
Der Streifen war stellenweise extrem laberlastig und zerredete ein paar wirklich amüsante Dialoge schon ein bisschen. Weniger wäre manchmal eben doch mehr gewesen und verkürzte Passagen hätten der Kurzweil gut getan.
Ansonsten hat die Chemie zwischen den Schauspielern gepasst und deren Blicke allein schon für manch gelungene Situation gesorgt – wobei angemerkt werden muss, dass Perry höchstpersönlich wieder in mehreren Rollen anzutreffen war und die Verkleidung (evtl. gewollt) nicht immer megatoll ausgefallen war.
Der Humor war (erwartungsgemäß) flach und oftmals enorm unter der Gürtellinie. An Schimpfworten wurde ebenfalls nicht gespart, eine Sichtung für Kinder also definitiv nicht empfohlen. Immerhin haben die hochwertige Optik und die gelungene deutsche Synchronisation überzeugen können und gaben keinen Grund zur Klage.
Mit ein paar kleineren Straffungen wäre ein wirklich witziger Film herausgekommen, doch in seiner jetzigen Form wurde Potential verschenkt. Unterhaltsam war das Teil zwar schon, aber mit Feinschliff wäre vielleicht noch ein Wertungspunkt mehr drin gewesen. Schaut euch den Trailer an und zappt bei Bedarf mal rein – obwohl dort wiedermal alle nennenswerten Highlights abgefrühstückt wurden. Am Ende war es eine nette kleine Komödie mit derben Sprüchen, aber wenig Substanz. Für mal eben Zwischendurch geht das klar.
6/10
Fotocopyright: Netflix


