Filmbesprechungen

Greenland 2

Inhalt

Wegen dem Einschlag eines Kometen mussten sich John und seine Familie in einem Bunker verstecken. Fünf Jahre sind seither vergangen und als ihr Domizil vom Einsturz bedroht ist, müssen sie in die verstrahlte Außenwelt zurück…

Fazit

Greenland” war ein solider Katastrophenfilm mit ordentlichem Spannungsbogen – in meinen Augen aber trotzdem nicht so überragend, dass es nun unbedingt eine Fortsetzung gebraucht hätte. Wie dem aber auch sei, die Handlung bot weiterhin Potential und Gerard Butler sieht man immer gern.

Die Geschichte knüpfte direkt an den Vorgänger an, erklärte mit ein paar einleitenden Worten die aktuelle Lage und dann ging es auch schon los. Zwar bot der Titel eine grundsätzlich gar nicht mal so uninteressante Prämisse, doch konnte er diese kaum sinnvoll ausnutzen.

Die meiste Zeit plätscherte das Geschehen vor sich hin und konnte nur eine leidlich spannende Atmosphäre erzeugen. Der wesentlich hektischere und temporeicher erzählte Vorgänger wusste hier umso mehr zu packen und auch eine gewisse Immersion zu schaffen.

Die überschaubar eingesetzten Effekte waren technisch gut gemacht und gaben keinen Grund zur Klage. Die Endzeit-Stimmung wurde auf jeden Fall passabel und glaubwürdig eingefangen, die blassen Farben unterstrichen die betrübliche Lage.

Die Handlung griff ein paar nachdenkliche Theorien auf, wirkte aber insgesamt zu zahm und auf kurzweilige Unterhaltung getrimmt – die es hier aufgrund einiger Längen leider nicht immer gab. Man verlor die kritischen Sichtweisen stets aus dem Fokus, funktionierte aber jedoch aufgrund der mangelnden Action auch nicht als Popcorn-Kino-Kracher.

Es gäbe wesentlich interessantere Filme, die unbedingt nach einer Fortsetzung schreien, doch die Wahl für “Greenland 2” war jetzt nicht unbedingt verkehrt. Umso besser wäre es allerdings gewesen, hätten die Macher den Erstling toppen und kein so arg laues Lüftchen abliefert hätten. Der Streifen war zwar durchwegs anschaubar, leider nie so richtig packend oder gar mit Überraschungen gespickt. Streng genommen also eine überflüssige Angelegenheit, die man sich geben kann, aber nicht unbedingt muss.

6/10

Fotocopyright: LEONINE

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