Filmbesprechungen

Bad Hombres – Böse Jungs

Inhalt

Zwei Mexikaner versuchen in der Nähe der Grenze einen Job zu finden und ihre Familie damit versorgen zu können. An einer Raststätte bekommen sie ein solides Angebot unterbreitet und gehen den Deal ein. Sie ahnen noch nicht, mit welchen Psychopathen sie es dabei zu tun haben werden…

Fazit

Auf den ersten Blick haben mich weder Titel noch Cover großartig angesprochen, doch dann habe ich mich kurz in die Riege der Darsteller eingelesen und war letztloch doch dabei. Vornweg sei gesagt, dass Thomas Jane und Luke Hemsworth nicht enttäuscht haben – nur erwartungsgemäß nicht die erste Geige gespielt haben und als Nebenfiguren hier leider nicht viel aus dem Mittelmaß retten konnten.

Die Ausgangslage der Geschichte war eigentlich in Ordnung, jedoch von Anbeginn nicht wirklich packend inszeniert und kam nie so recht in Fahrt. Es gab zwar beim ersten Aufeinandertreffen mit den zwielichtigen Auftraggebern ein paar lockere Dialogzeilen, doch schnell schlich sich danach die Langweile wieder ein.

Man versuchte mehrere Handlungsstränge zu öffnen und fand nicht den richtigen Kontext zueinander. Irgendwie fühlten sich einige Passagen trotz insgesamt überschaubarem Geflecht etwas unnötig an und hätten (genau wie einige Konversationen) der Schere zum Opfer fallen und vielleicht ein wenig mehr an Action weichen können. Irgendwann wurde der Filmverlauf beliebig, die Spannungskurve blieb entsprechend flach und man konnte nie mit den Figuren mitfiebern.

Für mich war “Bad Hombres” nichts Besonderes und die Sichtung hätte ich mir sparen können. Fairerweise sei gesagt, dass die Optik gefiel, der Cast nicht übel war und einige Spräche für kleinere Lacher sorgten – der Film an sich aber ermüdend daher kam und keine nennenswerten Highlights zu verbuchen hatte.

4/10

Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment

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