Dear me, I was… (PC)
Inhalt
In “Dear me, I was…” begleitet der Spieler eine namenlose Frau, von den ersten Tagen in der Kindheit an, bis in das hohe Alter…
Gameplay
Das Gameplay ist extrem simpel. Im Grunde klickt sich der Spieler von animierten Bild zu animierten Bild. Es gibt dabei weder Sprachausgabe, noch Untertitel. Die hübschen im Aquarell-Still gehaltenen Bilder sprechen für sich und geleiten uns sanft durch die Geschichte.
Hin und wieder dürfen wir allerdings Portraits mit einem virtuellen Stift vollenden, Essen mit Klick auf die einzelnen Nahrungsmittel zu uns nehmen oder eine Kamera bedienen. Alles sehr einfach und mit wenigen Klicks getan.
Spielzeit
Nach rund einer Stunde war die Reise in das Leben der Unbekannten bereits beendet.
Präsentation
Hässlich ist der Titel auf keinen Fall, doch für seine damalige Premiere auf der Switch 2 technisch eher ein bisschen enttäuschend gewesen. Wie bereits erwähnt gibt es nur spärlich (aber stilvoll) animierte Zeichnungen, die keiner höheren Hardwareanforderungen bedürfen. Der Klaviersoundtrack rangiert angenehm im Hintergrund.
Positiv
- ansprechende Geschichte
- tolle Zeichnungen
- simples Gameplay zum Entspannen
Neutral
- wenig Interaktionsmöglichkeiten
- keine Sprachausgabe / Untertitel
Negativ
- sehr kurz
Fazit
Ist das Spiel Kunst oder kann es von der Festplatte runter? Bis zu einem gewissen Grad ließen mich die schöne Optik, der stimmige Soundtrack und das simple Gameplay in den Programm versinken, doch ab einem gewissen Punkt kam bei der Handlung einfach nicht mehr genug Anziehungskraft rüber. Für eine knappe Stunde mag der Ausflug in die virtuellen Gefilden von “Dear me, I was…” munden, doch ansonsten war es selbst für mich als Genrefan insgesamt ein bisschen zu wenig. Das Ding war echt nicht übel, aber schlichtweg von Allem zu wenig und am Ende nicht interessant genug.
Grafik: 6,5/10 | Sound: 7/10 | Gameplay: 2/10 | Gesamt: 5,5/10
Fotocopyright: Arc System Works


