Crime 101
Inhalt
Davis ist ein Dieb und bereitet sich auf seinen letzten Coup vor. Er nimmt Kontakt zu seiner resignierten Versicherungsvertreterin auf und bittet diese um Zusammenarbeit. Zunächst blockt diese noch ab, doch dank ihres widerlichen Chefs willigt sie dann doch ein…
Fazit
Der Trailer war vielversprechend und die Riege der Darsteller (u.A. Chris Hemsworth, Halle Berry) durchaus beachtlich. Die Vorfreude entsprechend groß, doch nach der Sichtung leider ebenso die Resignation. Bart Layton lieferte hier überall grundsolide ab, aber am Ende war das Ergebnis für mich leider nur okay.
Die Geschichte war nicht übel und bot ein paar überraschende Kniffe – wobei die Erwartungen der Vorschau weitestgehend erfüllt wurden und sich der Ausgang recht frühzeitig abzeichnete. Im Grunde blieb es bei einer bodenständigen Angelegenheit mit zwar kleineren Doppelböden, aber eher dem Fokus auf seine Darsteller – die immerhin ordentlich performt haben.
Die Chemie zwischen Berry, Hemsworth und auch Mark Ruffalo hat hervorragend gepasst und für manch amüsante Situation gesorgt. Man konnte sich gut in die jeweiligen Köpfe hineindenken und ihre Entscheidungen durchaus problemlos nachvollziehen. Die Charaktere waren zwar nicht unbedingt direkt aus dem Leben gegriffen, dennoch mit greifbaren Problemen und Ansichten bestückt.
Der Filmverlauf war ein wenig schwankend. Überfälle und Fluchtszenen waren perfekt inszeniert und packend gestaltet, bei den eher ruhigeren und dialoglastigeren Abschnitten kam es gelegentlich zu kleineren Längen. Hier rächte sich eine gewisse Vorhersehbarkeit, die uns eigentlich nur auf Szenenwechsel warten ließ und hier manchmal kein rechtzeitiges Ende fand.
Nicht ganz rund, aber dennoch sehenswert. “Crime 101” lebt von seinen gut miteinander harmonierenden Schauspielern und einer ansprechenden Geschichte – obgleich sie nicht unbedingt tiefgreifend neu präsentiert wurde. Prime-Kunden schauen schmerzfrei rein, der Rest verpasst keinen Überhit.
7/10
Fotocopyright: MGM/Amazon


