Filmbesprechungen

Fractured

Inhalt

Nachdem seine Tochter an einer Raststätte schwer gestürzt ist, bringt Ray sie schnell zum nächstliegenden Krankenhaus. Seine Frau begleitet die Verletzte zum CT und Ray nickt vor Erschöpfung ein. Als er wieder zu sich kommt, sind Beide unauffindbar und das Personal zweifelt eher an seinem Gesundheitszustand…

Fazit

“Fractured” ist einer jener Filme, die ich seinerzeit bei frischen Release geschaut und über die Jahre so ziemlich wieder vergessen habe – was dem Twist ungemein zu Gute kommt.

“Fractured” ist eigentlich ein Film, der keinen sonderlich hohen “Wiederschau-Wert” hat, einmalig aber trotzdem packend bei Laune hielt – auch wenn der Plot nicht unbedingt sonderlich originell daher kam und recht früh zu eigenen (passenden) Überlegungen animiert.

Viele Elemente hat man als langjähriger Cineast schon mehrmals gesehen, mal etwas besser, mal etwas schlechter. Das Pacing hätte stellenweise etwas besser ein können, doch genügend spannende Passagen gab es auf jeden Fall. Man konnte sich gut in die Hauptfigur hineindenken und seine zuweilen etwas unbeherrschten Emotionen recht ordentlich verstehen.

Sam Worthington spielte hervorragend und trug seinen Teil zum Gelingen des Geschehens bei. Über weite Teile stütze sich das Konstrukt voll und ganz auf seine Schultern und erlitt damit keine Bruchlandung. Dank seiner gewohnt charismatischen deutschen Stimme ist zudem Gänsehaut garantiert.

Damals wie heute erfand “Fractured” das Rad nicht neu, überzeugt aber mit einem weitestgehend sehr spannenden Verlauf und einem krassen (obgleich auch vorherschaubaren) Finale. Netflix-Abonnenten werden hier sehr brauchbar bei Laune gehalten.

7/10

Fotocopyright: Netflix

Betreiber von hard-boiled-movies.de

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert