Inhalt

Detektiv Sherlock Holmes und sein Assistent Watson werden zu einem Tatort gerufen. Angeblich soll ein reicher Geschäftsmann noch vor ausgebreitetem Testament Selbstmord begangen haben, doch irgendwas scheint faul bei der Sache. Sherlock lässt sich bezüglich der Verdächtigen unterrichten und beginnt zu Kombinieren…

Fazit

Eine waschechte „Sherlock Holmes“-Geschichte aus der Feder von Horrormeister Stephen King, klang im ersten Moment mehr als ansprechend – doch wieder mal wurde das knappe Format (ca. 60 Seiten) dem Mythos nicht vollkommen gerecht.

Die Handlung ist grundsätzlich nett erdacht und passend für die geringe Seitenanzahl gewählt, aber trotzdem wollte das Ganze nicht so recht zünden. Obgleich so wenig Text, so groß doch die Längen darin. Die Geschichte plätscherte vor sich hin und konnte selbst mit ihren „Gedankenblitzen“ nicht zünden.

Zum Einen hat man alles irgendwo schonmal gekannt und bereits zu Beginn eine genaue Vorstellung im Kopf, zum Anderen hielt die Handlung keinerlei typischen King-Elemente (Dialoge oder auf irgendeine Art schräge Einfälle) parat. Die Geschichte könnte aus der Hand eines x-beliebigen Autors stammen und lässt den gewohnten Charme vermissen.

Natürlich ist „Der Fall des Dokotors“ nur eine weiterer, kleiner Erguss aus der Feder von King und sollte im Gesamten nicht allzu kritisch betrachtet werden. Insgesamt lass sich das Teil gut und schnell runter – wird aber ebenso rasch wieder vergessen sein. Es fehlt das Markante, das Ungewöhnliche, der typische Geschmack der bisherigen Werke.

5/10