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    Private Coach – Spiel, Satz und Sex

    Inhalt In der Ehe von Yoon-Jeong läuft es eher schleppend und zu allem Überfluss wartet die Familie vergeblich auf einen weiteren Stammhalter. Gefrustet begleitet sie eine Freundin zum Tennis, wo sie alsbald eine heiße Affäre mit dem Trainer beginnt und sich damit große Probleme einhandelt… Fazit Normalerweise sind die Koreaner fantastische Geschichtenerzähler, die selbst schwierigere Themen ganz hervorragend an den Zuschauer bringen können – doch “Private Coach” lag mir eher wegen der schleppenden Inszenierung, denn seiner dramatischen Inhalte auf dem Magen. Die Rahmenhandlung war schnell erzählt und im Grunde gab es nur ein wenig höheren Pulsschlag gen Finale, aber sonst plätscherte das Treiben vor sich hin, wurde in vielen Momenten…

  • Filmbesprechungen

    Der Name der Rose

    Inhalt Ein mysteriöser Todesfall in einem Kloster, ruft den Franziskanermönch William von Baskerville auf den Plan. Er untersucht den Fall und kurz nachdem die Sache auf einen Selbstmord hinausläuft, findet sich schon das nächste Opfer ein und die Recherchen müssen ausgeweitet werden… Fazit Wegen seiner Epoche und seinem Setting ist “Der Name der Rose” sicherlich kein Film für jeden Tag und sicherlich auch kein Film für “mal eben Nebenbei”. Er erfordert Konzentration und Aufnahmebereitschaft, entlohnt dafür aber mit einer tollen Atmosphäre und einem gelungenen Spannungsbogen. Es dauerte ein paar Minuten, dann war man allerdings voll im Geschehen drin. Der körnige und kühle Look erzeugte Bilder, die zunächst etwas befremdlich wirken –…

  • Filmbesprechungen

    Wild at Heart

    Inhalt Die hübsche Lula und der Taugenichts Sailor sind ein untrennbares Paar. Selbst eine mehrjährige Haftstrafe wegen Totschlages kann die Beiden nicht auseinanderbringen und die Freude des Wiedersehens nach Entlassung ist umso größer. Für Lulas Mutter ist diese Beziehung ein Dorn im Auge und so nutzt sie ihre Kontakte zur Unterwelt… Fazit “Wild at Heart” ist ein typischer Film von David Lynch – mit allen Höhen und Tiefen. Im Gegensatz zu beispielsweise “Lost Highway” lässt sich dieser Titel zwar grundsätzlich etwas besser greifen, spart aber trotzdem nicht an surrealen Elementen und offenbart unentwegt Spielraum für eigene Interpretationen. Die Handlung war vergleichsweise straight erzählt und einfach verstanden, doch selbstverständlich drückt Lynch…

  • Filmbesprechungen

    Ex Machina

    Inhalt Ein Wissenschaftler lädt einen Bekannten in sein beschauliches Anwesen am Rande der Zivilisation ein. Er verlangt von dem Gast die Überprüfung seines neues Geniestreiches – einem menschähnlichen Cyborg, der angeblich echte Gefühle widerspiegeln kann… Fazit Bereits zu seinem damaligen Release habe ich “Ex Machina” schon einmal gesehen und blieb mit gemischten Gefühlen zurück. Grundsätzlich besaß der Film eine interessante Grundprämisse und einen packenden Finalteil, doch beim Rest ging es stellenweise ein wenig zu gemächlich an Werk. Der Streifen benötigt einige Zeit, um richtig in Fahrt zu kommen und offerierte uns dabei leider nicht viel erwähnenswert Neues. Man hat alles schonmal irgendwo gehört oder gesehen, war stellenweise zu müde um…

  • Serienbesprechungen

    Fallout – Staffel 1

    Inhalt Die Erde wurde durch eine Nuklearkatastrophe verseucht und viele Menschen haben sich jahrzehntelang in Bunkern verschanzt, dort eigene kleine Reiche errichtet. An dem Tag an dem Bewohnerhin Lucy mit einem Mann aus einem benachbarten Areal verheiratet werden soll, geschieht allerdings ein großes Unglück… Fazit Die “Fallout”-Reihe habe ich von Anfang an immer sehr gerne gespielt und denke mit Wehmut an den legendären dritten Teil davon zurück. Aus heutiger Sicht mögen Grafik und Spielmechanik sicherlich keinen Blumentopf mehr gewinnen, doch seinerzeit war die Immersion vom Leben unter der Erde nahezu perfekt und der erste Schritt aus dem Bunker heraus ins riesige Ödland ein wahrlich gänsehauterregendes Ereignis. Der Serie rechne ich…

  • Filmbesprechungen

    Bastille Day

    Inhalt Ein Taschendieb bestiehlt die falsche Person und löst mit dem Inhalt einer geklauten Tasche eine Explosion in der Stadt aus. Schnell haben ihn die Geheimdienste auf dem Schirm, doch CIA-Mittelsmann Sean Briar hat den Kerl zuerst am Haken. Gemeinsam versuchen sie die wahren Hintermänner des missglückten Anschlages ausfindig zu machen… Fazit Handwerklich ist “Bastille Day” unseren französischen Freunden ein rundes Paket gelungen, doch erzählerisch haperte es leider an so mancher Stelle. Während die hübsch inszenierten Verfolgungsjagden mit schönen Filtern und gekonnten Schnitten absolut überzeugen konnten, mangelt es gerade bei der Handlung an Glaubwürdigkeit und guten Charakteren. Der Erzählfluss war insgesamt in Ordnung. Es gab kaum Längen und das Tempo…

  • Filmbesprechungen

    Malice

    Inhalt Ein neuer Arzt kommt in die Stadt und findet Unterschlupf bei einem alten Schulfreund und dessen Lebensgefährtin. Schnell jedoch keimt Frust über das ausschweifende Leben des neuen Mieters auf und als die Gastgeberin wegen Unterleibsschmerzen selbst auf seinem Operationstisch landet, steht alles auf einem Scheideweg… Fazit Schon lange bekannt, doch erst am vergangenen Wochenende zum ersten Mal gesichtet. Das Cover von “Malice” hatte ich bereits seit Tagen der Videotheken auf dem Schirm, doch trotz prominenter Beteiligung verspürte ich nicht den Drang zum Anschauen. Nun gabs das Teil bei Prime und mangels Alternativen wurde dann endlich mal reingeschaut. Die Rahmenhandlung erfand das berühmte Rad sicherlich nicht neu, ging aber soweit…

  • Filmbesprechungen

    City by the Sea

    Inhalt Ausgerechnet der Sohn eines renommierten Cops steht unter dringenden Mordverdacht und die Suche nach ihm läuft auf Hochtouren. Jedoch ist nicht nur die Unterwelt hinter dem vermeintlichen Täter her, auch andere Polizisten, die ihn nach einem Angriff auf selbige am liebsten tot sehen würden… Fazit Obwohl der Streifen von Atmosphäre und Darsteller (De Niro) irgendwo das Zeug zu einen kleinen Kultstreifen hat, bleibt dieser Status in meinen Augen trotz mittlerweile doppelter Sichtung verwehrt. Problem war hierbei beispielsweise die Figur des Täters, der unentwegt unsympathisch daher kam und keine echte Nähe zu seiner Person aufkeimen ließ. So hing alles an seinem Vater (De Niro), der zwar gewohnt erstklassig aufspielte –…

  • Filmbesprechungen

    Das Beste kommt noch!

    Inhalt Schon lange sind Felix und Arthur sind beste Freunde, auch wenn es die letzten Jahre zwischen den beiden etwas schwierig geworden ist. Arthur ist Arzt und erfährt, dass sein Kumpel an Krebs erkannt ist und nur noch wenige Monate zu leben hat. Statt ihm die Diagnose mitzuteilen, versucht er noch einmal eine tolle Zeit mit Felix zu verbringen und dessen Leben neu zu ordnen… Fazit “Das Beste kommt noch!” ist eine Neuverfilmung eines französischen Titels, zu dem ich jedoch mangels Kenntnis nicht zum direkten Vergleich herziehen kann. Wie dem aber auch sei, die Geschichte war nicht übel – auch wenn ihre Hauptprämisse (das Vorenthalten der Diagnose vor dem besten…

  • Filmbesprechungen

    Das Gesicht der Wahrheit

    Inhalt Eine Dame mit blutverschmierten Händen taucht in der Notaufnahme des Krankenhauses auf und bittet um Hilfe. Schnell ist Detektive Lorenzo Council vor Ort und unterhält sich mit der geschockten Person. Sie berichtet, dass Ihr Fahrzeug gestohlen wurde und sich ihr kleiner Sohn noch darin befunden hätte. Schnell wird das ganze Viertel abgeschottet… Fazit Gegen interessante und prominent besetzte Thriller habe ich grundsätzlich nichts zu sagen, doch “Das Gesicht der Wahrheit” hat mir trotz der Beteiligung von Julianne Moore und Samuel L. Jackson nun selbst bei wiederholter Sichtung nicht recht zusagen können. Zwar stellte die Handlung zunächst einmal eine angenehm mysteriöse Ausgangslage in den Raum – deren Umsetzung war jedoch…