• Filmbesprechungen

    Captive State

    Inhalt Seit einer großflächigen Alien-Invasion sind mittlerweile 10 Jahre vergangen und die Menschheit hat sich vorsichtig an die neuen Gäste und Gepflogenheiten gewöhnt. Es gibt kein Verbrechen und keine Armut, doch scheinbar kostet dies einen hohen Preis und Widerstand macht sich langsam breit… Fazit Zunächst einmal zu den äußerst positiven Dingen. Entgegen der ersten Trailer-Eindrücke machte “Captive State” zumindest optisch einen guten und hochwertigen Eindruck. Der Film fühlt sich wie eine aktuelle Produktion an und wurde mit einigen tollen Darstellern (John Goodman, Vera Farmiga) besetzt. Auf der negativen Seite jedoch eine langatmige und streckenweise fast schon uninteressante Erzählweise, die leider nicht immer in ihren Bann zieht. Nach einem launigen Auftakt…

  • Filmbesprechungen

    Kurz und schmerzlos

    Inhalt Gabriel kommt frisch aus dem Knast und nimmt einen Job als Taxifahrer an. Eigentlich hat er mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen und möchte sesshaft werden, doch seine beiden besten Freunde aus Kindheitstagen zerren ihn schon wieder in Richtung Unterwelt… Fazit “Kurz und schmerzlos” war ein früher Film von Fatih Akin und zeigte schon damals, wohin die Reise geht bzw. welches Potential in seinem Macher tatsächlich schlummert. Dieser eher kleine Titel konzentriert sich mit wenigen Hauptfiguren auf das Wesentliche und benötigt zum Fesseln des Zuschauers auch keine überkomplexe Handlung. Der Film ist effektiv – und – wie mehrfach erwähnt – liebe ich effektive Filme. Die Hauptfeiler bilden die drei besten…

  • Filmbesprechungen

    Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen

    Inhalt Max leidet an einen umheilbaren Gehirntumor und wird nicht mehr lange leben. In seiner Verzweiflung versucht er es mit Selbstmord und scheitert daran. Über Umwege gelangt er dann zu einer Art “Sterbehotel” und möchte dort seine letzten Tage verbringen… Fazit Diesen Film habe ich einzig und allein wegen Nikolaj Coster-Waldau schauen wollen und hielt ihn im Nachhinein dann auch für das Glanzstück des Ganzen. Die Geschichte mag im ersten Moment wirklich ansprechend erdacht sein, doch eine unausgegorene und eher langweilige Inszenierung machen die guten Ideen dahinter zu Nichte. Über weite Strecken plätschert das Geschehen einfach nur langatmig vor sich hin und vermag nicht abzuholen. Anfangs ist man aufgrund der…

  • Filmbesprechungen

    Trauma Center

    Inhalt Eine angeschossene Mordzeugin wird ins Krankenhaus eingeliefert, doch ihre Schockstarre findet kein Ende. Die Beobachteten dringen ins Gebäude ein und wollen den Beweis – eine Kugel in ihrem Bein – unbedingt vor weiteren Untersuchungen entwenden… Fazit Eine echte Mogelpackung ist “Trauma Center” zwar nicht, aber der Auftritt von Zugpferd Bruce Willis hätte etwas umfang- und wortreicher stattfinden können. Abseits dieses befürchteten Mankos gibt es allenfalls ein mittelprächtiger Titel, der sich munter bei der Konkurrenz bedient und zuweilen etwas langweilig vor sich hin plätschert. Gestört haben mich kleinere Ungereimtheiten, die letztlich das Fundament für die Handlung bildeten. Mann wusste um die Bedrohung der Zeugin, schützte sie jedoch nur unzureichend. Sie…

  • Filmbesprechungen

    Berlin Alexanderplatz

    Inhalt Nach der Flucht aus seinem Heimatland, ist Francis endlich in Deutschland, genauer gesagt in Berlin gestrandet. Auf der beschwerlichen Reise hat er sich geschworen fortan ein guter Mensch zu sein, doch schnell werden seine Vorsätze über den Haufen geworfen… Fazit “Berlin Alexanderplatz” sollte einer der großen deutschen Filme in diesem Jahr werden und ging aufgrund bekannter Umstände leider ein wenig unter. Kurz dachte ich damals an einem Kinobesuch, doch nun ist er bereits für die eigenen vier Wände erhältlich – und das ist bei einer strammen Laufzeit von satten drei Stunden vielleicht auch etwas bequemer. Der Film an sich ist zunächst relativ sperrig. Der Zuschauer bekommt nicht alle Fakten…

  • Filmbesprechungen

    Vergiftete Wahrheit

    Inhalt Gerade ist Robert Bilott Partner einer angesehenen Anwaltskanzlei geworden, da bittet ihn ein alter Freund der Familie um Hilfe. Innerhalb kürzester Zeit seien auf seinem Land fast 200 Kühe gestorben und er vermutet einen Zusammenhang mit dem angrenzenden Unternehmen. Für Robert ist es natürlich Ehrensache sich mal kurz ein Gutachten einzuholen, doch schon bald werden die Auswirkungen größer als zunächst gedacht… Fazit Ökothriller sind keine Seltenheit und besonders in Hinsicht auf die Inszenierung hebt sich “Vergiftete Wahrheit” trotz einiger bekannter Namen kaum von der Konkurrenz ab. Ihn zeichnet jedoch eine Thematik mit weitreichenden Folgen, was die Sache dennoch so interessant und packend macht. Statt eines kleineren Geschädigten, steht hier…

  • Buchbesprechungen

    Stephen King: Der Fall des Doktors

    Inhalt Detektiv Sherlock Holmes und sein Assistent Watson werden zu einem Tatort gerufen. Angeblich soll ein reicher Geschäftsmann noch vor ausgebreitetem Testament Selbstmord begangen haben, doch irgendwas scheint faul bei der Sache. Sherlock lässt sich bezüglich der Verdächtigen unterrichten und beginnt zu Kombinieren… Fazit Eine waschechte “Sherlock Holmes”-Geschichte aus der Feder von Horrormeister Stephen King, klang im ersten Moment mehr als ansprechend – doch wieder mal wurde das knappe Format (ca. 60 Seiten) dem Mythos nicht vollkommen gerecht. Die Handlung ist grundsätzlich nett erdacht und passend für die geringe Seitenanzahl gewählt, aber trotzdem wollte das Ganze nicht so recht zünden. Obgleich so wenig Text, so groß doch die Längen darin.…

  • Filmbesprechungen

    Fatman

    Inhalt Selbst der Weihnachtsmann höchstpersönlich leidet unter schwindenden Umsatz und muss sich sogar auf eine Zusammenarbeit mit dem Militär einlassen. Als wäre das nicht genug, setzt ein unzufriedenes und nicht minder wohlhabendes Kind einen waschechten Auftragskiller auf den Geschenkeüberbringer an… Fazit Die Inszenierung ist vielleicht nicht ganz so verrückt, wie es die Inhaltsangabe zu Beginn vermuten lässt – aber Freunde ungewöhnlicher Filme kommen definitiv auf Ihre Kosten. Mel Gibson mimt den Weihnachtsmann schon fast auf “Bad Santa”-Niveau und wurde vorzüglich für diese Rolle gewählt. Besonders im Duell mit Walton Goggins dreht er so richtig auf und in seinen besten Momenten möchte man den Titel einfach nur lieben. Leider gibt es…

  • Filmbesprechungen

    Quick – Die Erschaffung eines Serienkillers

    Inhalt Reporter Quick erhält einen ungewöhnlichen Anruf. Der Typ an der anderen Leitung behauptet ein Serienkiller zu sein und dass ein Anderer für diese Taten seit nunmehr 25 Jahren unschuldig im Gefängnis einsitzt. Dies lässt dem Journalist keine Ruhe und er versucht diesen Behauptungen auf den Grund zu gehen… Fazit Die Grundlage von “Quick” ist spannend und orientiert sich an wahren Begebenheiten. Passend hierzu dann auch die fast schon dokumentarische Inszenierung, die mit über zwei Stunden allerdings auch etwas Aufmerksamkeit abverlangt. Mit geteilten Bildschirmen und ungewöhnlichen Blickwinkeln versuchen die Macher die zuweilen etwas trockene Thematik aufzulockern und dennoch kämpft der Titel immer ein wenig mit kleineren Längen. Die Handlung an…

  • Filmbesprechungen

    2067 – Kampf um die Zukunft

    Inhalt Im Jahr 2067 sieht es nicht besonders rosig für die Menschheit aus. Aufgrund mangelnder Energieversorgung gehen überall die Lichter aus und Sauerstoff wird zu einem knappen Gut. Zudem leiden Viele an einer seltsamen Stoffwechselkrankheit und ein Heilmittel ist nicht in Sicht. Ein großer Konzern hat eine Art Zeitmaschine entwickelt und hiermit Kontakt zur Zukunft aufgebaut. Scheinbar liegt dort die Lösung auf alle aktuellen Probleme… Fazit Nach den ersten Minuten war ich guter Dinge. “2067” hätte ein Glanzlicht in diesem durchwachsenen Filmjahr werden und zu einem echten Geheimtipp avancieren können, doch dafür steht sich der Titel leider selbst im Weg. Die Idee mit der Reise in die Zukunft fand ich…