Filmbesprechungen

Contraband

Inhalt

Einst war Chris Farraday ein begnadeter Schmuggler, doch zu Gunsten seiner Familie hat er dieser Einnahmequelle entsagt und führt ein normales Leben. Als dann ausgerechnet der Bruder seiner Frau in finanzielle Nöte gerät und sich mit den falsche Typen anlegt, muss die alte Truppe wieder zusammengerufen werden…

Fazit

Besser wieder neu aufgelegt, als schlecht neu erfunden – so dachte man sich anno 2012 mit dem Remake des isländischen “Reykjavík – Rotterdam: Tödliche Lieferung”, welches unter “Contraband” gelabelt und mit Mark Wahlberg bestückt in die Kinos kam. Die Handlung blieb weitesghend ähnlich, wurde jedoch mit einem anderen Setting und natürlich auch anderen Nebendarstellern präsentiert.

Viel Tiefgang wurde nicht geboten, dafür ein locker anschaubarer Thriller – der mit ruhigeren Passagen und ein paar nett gemachten Actionszenen aufwarten konnte. Das Ganze wurde natürlich stillvoll isnzeniert und entspricht noch immer heutigen Sehgewohnheiten. Schnelle Schnitte, auf Hochglanz polierte Bilder und hübsche Kulissen machen was her – ließen selbst ein langweiliges Transportschiff interessant wirken.

Wahlberg hat seine Sache gewohnt gut erledigt, der restliche Haupt-Cast (Ben Foster, Giovanni Ribisi) waren teils ein wenig drüber – besonders was Styling und teils übertrieben coole Dialoge betraf. Insgesamt war dies aber in Ordnung und kostete dem Werk keine Punkte auf dem Wertungskonto, trotzdem wäre weniger hier deutlich mehr gewesen und eine Identifikation spürbar leichter gewesen.

Stellenweise angenehm rasant, manchmal grade noch so kurzweilig. “Contraband” lieferte solide Kost ohne nennenswerte Höhen, zum Glück aber auch ohne echte Schwächen. Am Ende blieb ein überdurchschnittlich gut schaubarer Titel, der jedoch (wiedermal) nicht lange im Gedächtnis bleiben wird und vor allem Fans von Wahlberg natürlich empfohlen sei. Er hielt das Ding am laufen, während seine Kollegen nur bedingt zu überzeugen wussten.

6,5/10

Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH

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