Filmbesprechungen

Blood and Bone – Rache um jeden Preis

Inhalt

Frisch aus dem Knast entlassen, versucht sich Isaiah “Bone” an illegalen Straßenkämpfen und macht dabei schnell auf sich aufmerksam. Er arbeitet sich immer weiter nach Oben – um dann endlich einen zwielichtigen Untergrundboss gegenüber zu stehen und seinen lange gehegten Racheplan genüsslich zu präsentieren…

Fazit

Die Story verdient keinen Preis für großartige Innovation, die dargebotene Action allerdings umso mehr. Wo die ausgelutschte Handlung und vielleicht auch die stellenweise eher überdurchschnittliche Präsentation strauchelt, gefielen die deftigen Handkantengefechte umso mehr, zauberten oftmals ein Lächeln auf die Lippen.

Fans von Kampfsportfilmen fühlen sich hier schnell wohl. Ohne großes Vorspiel ging es hier direkt zur Sache und dank des hohen Tempos oder der sagenhaft gut gemachten Fights sind schwache Synchronisation und die anderen erwähnten Mängel schnell vergessen.

Michael Jai White präsentierte sich von seiner besten Seite und sorgten mit beeindruckenden Kampftechniken für offene Münder, glücklicherweise aber auch für einen sehr kurzweiligen Filmverlauf. Auf dem Schirm war ständig was los und die kleineren Dialogszenen zur Bildung der Rahmengeschichte sorgten für kleinere Verschnauf-Momente.

Mehr als eine 7 von 10 kann ich einem solchen Film an Ende zwar nicht geben, dennoch eine dicke Empfehlung für alle Genrefreunde aussprechen. “Blood an Bone” mag das Rad nicht neu erfunden haben und auch sonst nicht wirklich viel zu bekannten Mustern beigesteuert haben, letztlich überwog aber die launige Unterhaltung und die spektakulären Keilereien.

7/10

Fotocopyright: LEONINE

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