Filmbesprechungen

The Terminator

Inhalt

Die Zukunft der Menschheit sieht düster aus. Maschinen haben die Kontrolle übernommen und die Welt in ein postapokalyptisches Schlachtfeld verwandelt. Doch es gibt Hoffnung: John Connor führt den menschlichen Widerstand an und erringt entscheidende Siege gegen die übermächtigen Gegner. Als die Maschinen kurz vor ihrer Niederlage stehen, greifen sie zu einer letzten verzweifelten Maßnahme. Ein sogenannter Terminator wird in die Vergangenheit geschickt, um Connors Mutter Sarah zu töten, bevor ihr Sohn überhaupt geboren werden kann. Um dies zu verhindern, entsendet der Widerstand seinerseits den Soldaten Kyle Reese in die Vergangenheit – und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Fazit

Zu den Anfängen der Terminator-Saga muss man eigentlich nicht mehr viele Worte verlieren. Die Geschichte ist längst Filmgeschichte und hat bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Das Grundkonzept mag auf den ersten Blick simpel erscheinen, entfaltet jedoch eine enorme Wirkung und verbindet Science-Fiction, Action und Thriller zu einem außergewöhnlich spannenden Gesamtpaket.

Arnold Schwarzenegger gelang mit seiner Darstellung des Terminators endgültig der internationale Durchbruch. Obwohl seine Rolle nur wenige Dialogzeilen umfasst, verleiht er der unaufhaltsamen Killermaschine eine beeindruckende Präsenz. Sein ausdrucksloser Blick, die stoische Entschlossenheit und seine körperliche Erscheinung machen den Terminator zu einem der ikonischsten Filmschurken aller Zeiten.

Besonders bemerkenswert ist die düstere Inszenierung von Regisseur James Cameron. Im Gegensatz zu vielen Genrevertretern jener Zeit erschafft er eine glaubwürdige und erschreckend konsequente Zukunftsvision. Die wenigen Einblicke in die vom Krieg zerstörte Zukunft reichen aus, um eine faszinierende Hintergrundwelt entstehen zu lassen. Gleichzeitig werden zahlreiche Details geschickt in die Handlung eingebunden und bilden die Grundlage für die späteren Fortsetzungen.

Auch erzählerisch überzeugt der Film auf ganzer Linie. Das Tempo ist hoch, der Spannungsbogen bleibt konstant erhalten und Leerlauf sucht man nahezu vergeblich. Immer wieder wechseln sich packende Verfolgungsjagden mit ruhigeren Momenten ab, die sinnvoll für die Entwicklung der Figuren und den Ausbau der Geschichte genutzt werden. Dadurch entsteht eine Dynamik, die den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt.

Arnold Schwarzenegger und Linda Hamilton liefern starke Leistungen ab und tragen den Film mühelos. Michael Biehn überzeugt als Kyle Reese ebenfalls und verleiht seiner Figur die nötige Mischung aus Härte, Verletzlichkeit und Verzweiflung. Gerade das Zusammenspiel der drei Hauptdarsteller sorgt dafür, dass die Geschichte auch auf emotionaler Ebene funktioniert.

Einzig die technischen Effekte hinterlassen aus heutiger Sicht einen leicht zwiespältigen Eindruck. Während die düstere Bildsprache, die atmosphärische Beleuchtung und die gelungenen Kamerafahrten auch Jahrzehnte später noch überzeugen können, sind einige Spezialeffekte sichtbar gealtert. Insbesondere die Szenen rund um die Selbstreparatur des Terminators oder das finale Endoskelett wirken im HD-Zeitalter deutlich künstlicher als damals. Angesichts des vergleichsweise bescheidenen Budgets und des Alters des Films schmälert dies den Gesamteindruck jedoch nur geringfügig.

Mit The Terminator schuf James Cameron einen Meilenstein des Science-Fiction-Kinos, der auch heute noch hervorragend funktioniert. Die Mischung aus kompromissloser Spannung, starker Atmosphäre, ikonischen Figuren und einer faszinierenden Prämisse macht den Film zu einem zeitlosen Klassiker, dessen Einfluss auf das Genre bis heute spürbar ist. Die Scheibe gehört ohne Frage in jede gut sortierte Filmsammlung.

8,5/10

Fotocopyright: Warner Bros. / Universal Pictures

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