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Final Destination 5

Inhalt

Abermals wird der Tod durch die Vision eines jungen Mannes überlistet. Dieser sah den Einsturz einer Brücke voraus und etliche Menschen konnten sich durch seine Panikmache retten. Natürlich hat das Sterben damit noch kein Ende gefunden und in geplanter Reihenfolge finden dramatische Unfälle statt…

Fazit

Bereits bei den Vorgängern habe ich mangelnde Innovation kritisiert und besser wurde es mit dem nunmehr fünften Teil diesbezüglich leider nicht. Erneut lieferten uns die Macher mehr von ihrer mehrfach bewährten Kost, doch die möglicherweise als kleine Neuheit eingefügten Momente waren dagegen eher ein Witz.

Kleiner Spoiler: Nicht nur der Tod ist auf der Hatz nach verpasster Beute, auch die Überlebenden gehen sich gegenseitig an die Gurgel, um ihr eigenes Ableben noch einmal überspringen zu dürfen. Das mag zwar neu gewesen, aber schwach umgesetzt worden sein – denn erst beim Ende kam dieser Aspekt zum tragen und so richtig gut ists leider nicht geworden.

Immerhin hat die Optik gepasst und die Technik qualitativ wieder ein Hauch zugelegt. Auch wenn weiterhin auf den mittlerweile fast ausgestorbenen 3D-Zug gesetzt wurde, hat sich das CGI deutlich verbessert. Natürlich können die meisten Szenen ihre Hilfe aus dem Computer nicht verleugnen, doch schauten die derberen Ablegen wieder stimmiger aus.

Der Erzählfluss war so lala. Es gab unterhaltsame Passagen, leider auch ein paar nervige Längen – zumal sich das Ganze halt enorm nach Wiederholung angefühlt hat und zu wenig neue Eindrücke mit sich brachte. Sicherlich hielten gerade die originellen Unfallszenen bei Laune, Abseits dessen gab es nur mittelprächtige Stangenware mit durchschnittlichen Akteuren.

Kein echter Reinfall, aber eben auch nicht mehr als das erwartete Schema. “Final Destination 5” ist okay und bot nett gemachte “Unfälle”, zog sich trotz überschaubarer Laufzeit jedoch in die Länge. Für mich daher das schwächste Glied der Reihe – zumal wenn man gerade alle Teile mehr oder weniger am Stück hintereinander weggeschaut hat.

5,5/10

Fotocopyright: Warner

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