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Men in Black II

Inhalt

Erneut steuert eine gewaltige Bedrohung auf die Erde zu, und schon bald schreit die Situation nach einer Fachkraft, die längst nicht mehr im Dienst ist. Agent J bleibt daher nichts anderes übrig, als seinen ehemaligen Partner aufzuspüren. Das Problem: Dessen Gedächtnis wurde inzwischen gelöscht, sodass er erst wieder an die Existenz außerirdischer Lebensformen herangeführt werden muss.

Fazit

Der erste Men in Black hat sich über die Jahre als angenehm kurzweiliger Dauergast im Player etabliert – und seiner Fortsetzung erging es letztlich genauso. Perfekt sind beide Filme sicherlich nicht, und in einigen Momenten wirkt die Handlung dem Vorgänger sogar überraschend ähnlich. Dank gelungener Spezialeffekte, skurriler Kreaturen und zahlreicher pointierter Dialoge fallen diese Schwächen jedoch kaum ins Gewicht.

Die Geschichte bleibt erneut recht simpel und ist stellenweise vorhersehbar, überzeugt dafür aber mit einer flotten Inszenierung, die kaum Leerlauf kennt. Will Smith präsentiert sich einmal mehr in Bestform und harmoniert nach Tommy Lee Jones’ Rückkehr wieder hervorragend mit seinem langjährigen Partner. Vor allem ihre Mimik, ihr Timing und das Zusammenspiel sorgen für viele gelungene Gags.

Für zusätzliche Unterhaltung sorgen herrlich schräge Nebenfiguren – vom sprechenden Hund bis hin zu den kleinen, kaffeesüchtigen Aliens, die in bester Rambo-Manier ihren Auftritt absolvieren. Auf der Gegenseite hinterlassen Johnny Knoxville und die verführerisch auftretende Lara Flynn Boyle als ungewöhnliches Bösewicht-Duo ebenfalls einen bleibenden Eindruck.

Auch technisch legt die Fortsetzung noch einmal eine Schippe drauf. Die zahlreichen außerirdischen Wesen fügen sich noch überzeugender in ihre Umgebung ein, und die Effektsequenzen sehen selbst heute noch erstaunlich ordentlich aus. Insgesamt wirkt alles wie aus einem Guss und stellt gegenüber dem ersten Teil sogar eine kleine Steigerung dar.

Wer bereits den Vorgänger mochte, wird auch mit Men in Black II seinen Spaß haben. Zwar hätten dem Film etwas mehr Eigenständigkeit und weniger Parallelen zum ersten Teil gutgetan, doch sobald Tommy Lee Jones und Will Smith gemeinsam vor der Kamera stehen, geraten diese Kritikpunkte schnell in den Hintergrund. Barry Sonnenfeld liefert erneut solide Unterhaltung ab und präsentiert eine sympathische Fortsetzung, die zwar nicht an das Original heranreicht, aber dennoch bestens zu unterhalten weiß.

7/10

Fotocopyright: Sony Pictures Home Entertainment

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