Inhalt
Ein paar Freunde machen auf ihrem Trip nach Hawaii einen kurzen Abstecher zu einem verlassenen Resort, das angeblich von Geistern heimgesucht wird. Natürlich halten sie das Ganze zunächst nur für eine harmlose Gruselgeschichte, doch nach ihrer Ankunft im Hotel und dem Einbruch der Dunkelheit ändert sich ihre Meinung schlagartig…
Fazit
Mit nicht einmal 80 Minuten Laufzeit hätte The Resort ein wirklich kurzweiliger Horrorstreifen werden können, doch echte Begeisterung – oder zumindest ein zufriedenes Gesicht beim Ausschalten des Fernsehers – sieht leider vollkommen anders aus.
Die Geschichte war zwar simpel, hätte aber durchaus als brauchbarer Rahmen für eine nette Gruselgeschichte funktionieren können. Leider kommt das Geschehen viel zu spät in Fahrt und selbst dann wird die Handbremse kaum einmal gelöst.
Die Macher präsentieren zwar hübsche Menschen in einer noch hübscheren Umgebung, doch der eigentliche Filminhalt kommt dabei deutlich zu kurz. Erst relativ spät erreicht die Gruppe das namensgebende Resort und dort passiert letztlich überraschend wenig. Mehr als ein paar seltsame Geräusche und bemühte Jumpscares gibt es kaum zu erleben. Stattdessen macht sich schnell Langeweile breit, die allerdings schon den eher zähen Auftakt geprägt hat.
Auch die Darsteller hatten – abgesehen von ihrem Aussehen – leider nur wenig zu bieten und hievten das ohnehin vorhandene Trash-Niveau noch ein Stück weiter nach oben. Kaufte man ihnen das lockere Urlaubsfeeling zu Beginn noch halbwegs ab, sorgten ihre Leistungen in den ernsteren Momenten eher für unfreiwillige Komik und hin und wieder sogar für leichtes Fremdschämen.
Vielleicht wollte The Resort gar nicht mehr sein als ein kleiner Horrorsnack für zwischendurch, doch selbst dafür reicht es am Ende nicht. Ein paar wirklich gelungene Aufnahmen können die permanente Langeweile und den wenig prickelnden Showdown nicht ausgleichen. Vieles wirkt altbekannt und wurde in unzähligen anderen Genrevertretern bereits deutlich besser umgesetzt. Diesen Urlaub darf man daher guten Gewissens auslassen – und den Film ruhig in der Grabbelkiste des Euroshops liegen lassen.
3,5/10
Fotocopyright: Lighthouse Home Entertainment
