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Highlander 5 – Die Quelle der Unsterblichkeit

Inhalt

Ein paar Freunde bitten den mittlerweile recht abgewrackten Duncan MacLeod um Hilfe. Sie sind auf der Suche nach einer heiligen Reliquie, fürchten jedoch dass ihnen ein anderer Unsterblicher zuvorkommen wird…

Fazit

Produktionsbedingungen und Budget hin oder her. Was uns seinerzeit als fünften Teil der “Highlander”-Reihe abgeliefert wurde war einfach beschämend und hat sich im Laufe der Jahre auch nicht zum Besseren gewandelt. Der Streifen verwendete zwar grob die einst etablierten Hauptmotive, trat dem Rest des vermeintlichen Mythos jedoch gehörig mit Füßen.

Noch bevor die schwachsinnige Handlung so richtig einsetzen konnte, sorgte die seltsame und mitunter arg anstrengende Optik bereits für Ungemach. Wilde Kamerafahrten, überzogene Filter und nervig hastige Schnitte sorgten beinahe für Übelkeit – zumindest aber für häufiges Schließen der Augen. Hätte ich dies im Kino erlebt, wäre ich wohl aus dem Saal geflüchtet und hätte mein Geld zurück verlangt. Dummerweise hat es dieses Werk jedoch nicht ins Lichtspielhaus geschafft und ich habe meine Kohle in die DVD gesteckt – und nicht wieder zurück bekommen.

Die Ereignisse orientierten sich mehr an der Serie, denn an den Spielfilmen und so taten sich weitere Knackpunkte auf. Nicht nur die billige Optik erinnerte an eine TV- oder zumindest Direct-to-Video-Produktion, auch Dinge wie Ausstattung, Effekte und schwache Darsteller waren ein Manko. Die Figuren waren nahezu lächerlich gezeichnet (vor allem das Kostümdesign unseres Bösewichtes) und extrem schwach gespielt. Erneut konnte mich Adrian Paul nicht überzeugen und hier kamen auch noch andere besagte Defizite dazu.

Der Erzählfluss war so lala und wurde nicht unbedingt durch die miserablen technischen Umständen gestutzt. Es ging schleppend voran und die Geschichte wurde niemals auch nur im Ansatz spannend oder gar interessant. Fortwährendes Kopfschütteln gehörte zur Tagesordnung und eingebaute und vermutlich auch gut gemeinte Wendungen wollten nicht zünden. Das Geschehen blieb weitestgehend vorherschaubar und langweilig.

Story Müll, Technik Müll, Ausstattung Müll, Darsteller so lala. Erneut scheint jeder zweite Mensch auf Erden ein Unsterblicher zu sein und diesmal musss sogar der heilige Gral für deren Auseinandersetzungen herhalten. Hier läuft überhaupt nichts korrekt zusammen und das Zuschauen dieses Trauerspiels wird fast zur Qual. Nach dieser Schmach war die Marke schon damals für mich gestorben, obwohl ich das Thema noch immer für ansprechend halte. Mit positiven Vibes blicke ich jedoch der baldigen Neuauflage entgegen, denn schlechter kann die wahrlich nicht mehr werden.

2/10

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