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Evil Dead Burn

Inhalt

Um den Schmerz über den Tod eines Familienmitglieds zu verarbeiten, wollen die Angehörigen ein paar gemeinsame Tage im Haus des Großvaters verbringen und dabei vielleicht wieder etwas näher zueinanderfinden. Doch die erhoffte Idylle hält nicht lange an, denn schon bald zeigen einige Familienmitglieder zunehmend seltsame und beunruhigende Verhaltensweisen…

Fazit

„Tanz der Teufel“ und kein Ende. Noch immer bringt die langjährige Reihe neue Ableger hervor, doch die Ergebnisse waren damals wie heute eher durchwachsen. Mit dem genialen Ursprung hat auch „Burn“ kaum noch etwas zu tun – was bei der Handlung fehlt, wird immerhin mit einigen deutlich brutaleren Splatterszenen wieder wettgemacht.

Nach einem zunächst etwas behäbigen Auftakt braucht der Film eine Weile, bis er richtig in Fahrt kommt. Die Geschichte selbst bleibt dabei eher überschaubar und bietet nur wenig, was man nicht schon aus zahlreichen anderen Horrorfilmen kennt. Gerade die familiären Konflikte und das merkwürdige Verhalten der Figuren sorgen zwar für eine gewisse unheimliche Atmosphäre, wirklich spannend oder überraschend entwickelt sich das Ganze allerdings nur selten.

Dafür zieht der Härtegrad im weiteren Verlauf deutlich an. Sobald das blutige Treiben erst einmal beginnt, wird nicht mehr sonderlich zimperlich mit den Figuren umgegangen. Einige der Splatterszenen können sich durchaus sehen lassen und dürften vor allem Fans härterer Kost zufriedenstellen. Zwar erreicht das Ganze nicht die Klasse oder den Charme früherer Teile, zumindest in Sachen Gore wird aber einiges geboten.

Insgesamt ist „Burn“ damit ein durchaus unterhaltsamer, wenn auch ziemlich durchwachsener Vertreter seiner Reihe. Die Handlung hätte etwas mehr zu bieten haben dürfen und auch beim Spannungsaufbau wäre deutlich mehr möglich gewesen. Wer allerdings keine großen Ansprüche an die Geschichte stellt und vor allem auf blutige Effekte aus ist, bekommt hier zumindest phasenweise ordentlich etwas geboten.

Unterm Strich bleibt ein solider Horrorfilm, der seine Schwächen nicht verbergen kann, aber durch einige schön brutale Momente noch die Kurve bekommt. Das Original bleibt ungeschlagen, aber als davon losgelöster “normaler” Streifen geht das Gebotene schon klar. Lange in Erinnerung wirds aber nicht bleiben.

6,5/10

Fotocopyright: Sony Pictures (Plaion Pictures)

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