Inhalt
Nach der Trennung kann Mutter Dahlia die kostspielige Wohnung nicht mehr halten und zieht mit ihrer Tochter Cecilia in eine etwas heruntergekommene Gegend. Zunächst läuft es hier gar nicht mal so schlecht, doch bereits nach kurzer Zeit redet die Kleine mit einer imaginären Freundin…
Fazit
Nach der neu aufgelegten “Ring”-Trilogie war es mal wieder an der Zeit für die Sichtung von “Dark Water” – der ebenfalls eine Neuinterpretation eines japanischen Originales ist. Auch hier hat sich Hollywood einigermaßen dicht an der Vorlage gehalten, unterm Strich aber nur einen recht soliden und keineswegs überragenden Streifen abgeliefert.
Der Film besaß einen gut ausgebauten Spannungsbogen, der vor allem wegen seiner symphytischen Figuren so toll funktioniert hat. Die Chemie zwischen Jennifer Connelly und Filmtochter Ariel Gade hat hervorragend gepasst, so dass man sich gerne im Geschehen fallen ließ und den Ereignissen folgte.
Streng genommen gab es wenig Neues zu verzeichnen. Mal abgesehen vom Original hat man das Meiste schon einmal irgendwo gesehen und kann sich die Dinge schnell zusammenreimen. Viele Elemente waren vorherschaubar konstruiert, trotzdem ansprechend und weitestgehend kurzweilig in Szene gesetzt.
Die düstere und trostlose Optik stand dem Titel sehr gut und die ständigen Tropfgeräusche trugen ihren Teil zur Atmosphäre bei. Der Look hob die Produktion letztlich auch von der breiten Konkurrenz ab und blieb nachhaltig im Gedächtnis.
Mit “Dark Water” lieferte Regisseur Walter Salles war eine brauchbare Neuauflage eines japanischen Horrorfilmes ab und punktete besonders mit angespannter Grundstimmung und liebenswerten Figuren. Stellenweise hätte man sich etwas mehr “Drive” und weniger “schablonenhaftigkeit” gewünscht, ansonsten werden Genrefans hier zufriedenstellend bei Laune gehalten.
6,5/10
Fotocopyright: Touchstone
