Inhalt
Das Verschwinden ihres Freundes führt eine junge Dame zu dessen Universität, doch auch hier ist die Kooperation seiner neuen Freunde zunächst nicht sonderlich nicht hoch. Bereits nach kurzen Recherchen entdeckt sie allerdings einen fragwürdigen Kult, der sich um ein mysteriöses Video dreht…
Fazit
Die beiden Vorgänger hatten noch Charme, doch dem dritten Teil geht hier vieles ab. “Rings” fühlt sich mit seinem Elementen zwischen Moderne und Vergangenheit stets wie ein Film zwischen den Stühlen an und die neuen Ansätze wollten nicht so recht zünden.
Der gesamte Verlauf war etwas schleppend, die durchaus vorhandene Spannungskurve vermochte uns nicht durchgehend an den Bildschirm zu fesseln. Das Geschehen fühlte sich oftmals gestreckt an und der Sinn einiger Szenen wurde nicht ganz klar. Es gab viel Füllmaterial, zur eigentlichen Handlung wurde nicht immer viel beigetragen.
Allgemein lag die Qualität der Geschichte weit unter den beiden Vorgängern. Wie bereits erwähnt wollte die Verquickung von neuen Technologien und analoger Technik nicht gut miteinander harmonieren und das Treiben wirkte stets leicht unausgegogen.
Die Darsteller machten ihre Sache solide, aber keineswegs überwältigend. Gelegentlich fiel es schwer, ihnen die Gegebenheiten abzukaufen und sich in ihre Köpfe hineinzuversetzen. Das Gebotene war nicht nur abstrakt, die Figuren auch schwierig zu greifen.
Ein bisschen Grusel und eine düstere Grundstimmung reichen hier nicht. “Rings” setzt die Reihe zwar konsequent und mit einigen Ergänzungen fort, war aber unterhaltungstechnisch deutlich unter den gelungenen Erstlingen. Kompletttisten schauen rein, der Rest beläßt es bei Teil 1 und 2 der Remakes.
5/10
Fotocopyright: Paramount Pictures (Universal Pictures)
