Inhalt
Obwohl der Vater ein durchaus wohlhabener Gangster ist, möchte sein Sprößling Anton eigene Wege gehen und sich mit einem eigenen Hotel unabhängig von der Familie machen. Um Geld für seine Pläne aufzutreiben sieht er sich allerdings zu härteren Einsätzen bei den Beutezügen des Erzeugers gezwungen…
Fazit
Obwohl der Streifen schon einige Jahre auf dem Buckel hat, bleibt er aber dennoch eine Empfehlung für freunde gediegener europäischer Thriller. Sicherlich mag das Tempo nicht immer das Höchste sein, doch wird das optisch hervorragend inszenierte Geschen zu keiner Zeit langweilig.
Die Beziehung zwischen Vater (Jean Reno) und Sohn (Gaspard Ulliel) wurde glaubwürdig und spannend in Szene gesetzt. Bei deren Aufeinandrtreffen ist stets ein gewisses Knistern in der Luft und die Lage für den Zuschauer auf angenehme Weise angespannt.
Die Handlung war im Grunde recht gradlinig und stellenweise auch vorhersehbar, dennoch gut geschrieben und kurzweilig in Szene gesetzt. Man konnte den Verlauf zwar weitestgehend erahnen, war sich der Figuren dennoch nie zu hunderprozentig sicher.
Bei der Optik macht den Fanzosen Keiner etwas vor und so besticht das Treiben mit klaren und cool gefilterten Bildern, die nahezu Urlaubsfeeling aufkommen ließen. Dazu paarte sich ein passender Soundtrack und eine äußerst gelungene deutsche Synchronisation.
Mir hat “Inside Ring” sehr gut gefallen, obgleich er auch nicht ganz mit anderen Mitstreitern mithalten kann und streckenweise vielleicht einen Ticken zu zahm daher kam. Die Sichtung lohnt aber dennoch, da vor allem Jean Reno wieder alle Aufmerksamkeit auf sich zog und dem optisch gefälligen Werk seinen Stempel aufdrückte.
7/10
Fotocopyright: LEONINE
