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Spider-Man: Brand New Day

Inhalt

Seit der letzten Rettung der Welt führt Peter Parker ein einsames Leben. Zwar schwingt er weiterhin als Spider-Man durch die Straßen und unterstützt die hiesigen Ordnungshüter, doch seine ehemaligen Freunde haben ihn vergessen. Während er ihnen heimlich nachspioniert, legt er sich schließlich mit einer mächtigen Telepathin an…

Fazit

Die vorherigen „Spider-Man“-Filme mit Tom Holland waren durchaus anschaubar und die Vorfreude auf „Brand New Day“ aufgrund des immensen Erfolges der Reihe nicht unbedingt klein. Nachdem zu Beginn sämtliche Vorführungen ausverkauft waren, konnte am vergangenen Wochenende endlich Platz im Kinosessel genommen werden. Die anschließende Rückfahrt trat ich allerdings mit gemischten Gefühlen an.

„Brand New Day“ ist an sich kein schlechter Film. Optisch macht das Ganze einiges her und auch der eine oder andere Gag sorgt für Schmunzler. So richtig wollte mich das Gebotene allerdings nicht von sich überzeugen. Ich empfand den Streifen als künstlich in die Länge gezogen und mit Dialogen ausgestattet, die teilweise schon auf Kindergarten-Niveau lagen. Sicherlich wollte man sich damit stärker an einem jüngeren Publikum orientieren, doch im Vergleich zu den Vorgängern waren hier deutliche Rückschritte zu verzeichnen.

Auch ohne große Filmerfahrung waren die Konversationen größtenteils vorhersehbar und die Handlung ebenfalls. Alles wirkte arg schablonenhaft und hakte mustergültig eine Checkliste ab. Überraschungen waren quasi gar nicht zu verbuchen und die Geschichte plätscherte über weite Strecken unspektakulär vor sich hin. Es gab zwar ein paar nette, wenn auch recht harmlose Actioneinlagen, doch deren Anzahl hätte ruhig einen Ticken höher ausfallen dürfen.

Die Darsteller machten ihre Sache solide, blieben dabei aber etwas blass. Auch die Chemie zwischen den Figuren wirkte stellenweise bemüht. Jon Bernthal mag als Punisher noch immer gewöhnungsbedürftig sein. Hier gab es schon wesentlich coolere Typen, bei denen der harte Umgangston deutlich weniger aufgesetzt wirkte.

Die „Avengers“ hatten für meinen Geschmack teilweise zu viel Action, bei „Brand New Day“ hätte es dafür ruhig ein wenig mehr sein dürfen. Dieser „Spidy“ zog sich einfach zu arg in die Länge und stieß mit seinen stumpfen Dialogen teilweise enorm auf. Natürlich wurde man am Ende recht passabel unterhalten, doch nach den wesentlich besseren Vorgängern hätte ich mir von „Brand New Day“ deutlich mehr erwartet.

6/10

Fotocopyright: Plaion Pictures

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