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The Get Out

Inhalt

Der Einwanderer Manco Kapak hat es in Amerika zu etwas gebracht. Aus einem heruntergekommenen Stripclub hat er eine gut laufende Disco gemacht und verdient damit ordentlich Geld. Doch das Geschäft läuft nicht ganz so reibungslos, wie es zunächst den Anschein hat. Nachdem Manco gleich zweimal hintereinander überfallen wurde, geraten auch die üblichen Schutzgeldzahlungen ins Stocken. Schon bald wird klar, dass hinter den Überfällen mehr steckt und Manco sich mit den falschen Leuten angelegt hat…

Fazit

Im ersten Moment habe ich mich durchaus über einen weiteren Film mit Russell Crowe gefreut, doch die anfängliche Euphorie wurde relativ schnell ausgebremst. Zwar hat der ehemalige „Gladiator“-Darsteller einige echte Kracher in seiner Filmografie vorzuweisen, daneben aber eben auch den einen oder anderen eher durchwachsenen Titel für den Heimmarkt abgeliefert.

„The Get Out“ ordnet sich letztlich irgendwo dazwischen ein. Der Film ist durchaus unterhaltsam gestrickt und Russell Crowe macht als abgeklärter Gangster mit Herz eine ordentliche Figur. Gerade seine Präsenz sorgt dafür, dass man dem Geschehen gerne folgt. Auf der anderen Seite bleibt die Geschichte doch ziemlich handzahm und vor allem vorhersehbar. Vieles hat man in ähnlicher Form bereits gesehen und so lassen sich die meisten Entwicklungen relativ schnell erahnen. Große Überraschungen bleiben dadurch leider aus und nach dem Abspann bleibt dann doch ein leicht ernüchternder Eindruck zurück.

Ganz schlecht ist „The Get Out“ deshalb keineswegs. Für einen kurzweiligen Filmabend reicht das Gebotene allemal, zumal Crowe sichtlich Spaß an seiner Rolle hat. Für einen wirklich herausragenden Gangsterfilm fehlt es dem Ganzen aber an Eigenständigkeit, Härte und vor allem an ein paar echten Überraschungen.

Technisch gab es dagegen wenig zu kritisieren. Die auf Hochglanz getrimmten Bilder können sich durchaus sehen lassen und sorgen für einen schicken Look. Ganz großes Kinoniveau wird zwar nicht erreicht, für eine solide Heimkinoveröffentlichung geht die Präsentation aber vollkommen in Ordnung.

Unterm Strich bleibt somit ein unterhaltsamer, aber auch ziemlich vorhersehbarer Gangsterfilm, der vor allem von seinem Hauptdarsteller lebt und trotz einiger guter Ansätze nicht nachhaltig im Gedächtnis bleibt.

6/10

Fotocopyright: Vertical Entertainment

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