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Van Helsing

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Van Helsing ist Monsterjäger und hat sich dem Kampf gegen das Böse verschrieben. Nach etlichen Bewährungsproben wird er von seinen Auftraggebern aus dem Vatikan schließlich nach Transsilvanien geschickt. Dort soll er dem berüchtigten Vampir Graf Dracula das Handwerk legen und dessen finsteren Machenschaften ein Ende bereiten…

Fazit

Bereits mit „Die Mumie“ und der Fortsetzung „Die Mumie kehrt zurück“ hat Regisseur Stephen Sommers sein Händchen für unterhaltsame Fantasy-Abenteuer unter Beweis gestellt. Mit „Van Helsing“ legte er wenige Jahre später noch einmal ordentlich nach und verwurstete gleich mehrere bekannte Gruselgestalten wie Dracula, Werwölfe oder Frankenstein mitsamt seinem Monster zu einem großen Kino-Spektakel, bei dem ordentlich die Post abgeht.

Die Handlung konnte man dabei schon immer getrost vernachlässigen, aber das war auch nicht weiter schlimm. Ebenso wenig würde ich der eher oberflächlichen und klischeehaften Charakterzeichnung einen Strick drehen. Schließlich stand hier von Anfang an die kurzweilige Unterhaltung im Vordergrund und als Rahmen für reichlich Action, flotte Sprüche und knallbunte Effekte eignete sich das Gebotene allemal. Meine Erwartungen waren entsprechend und wurden letztlich auch erfüllt.

Die CGI-Effekte haben gegenüber Sommers früheren Werken noch einmal ordentlich zugelegt und entsprechend aufwändig präsentiert sich das gesamte Spektakel. Sicherlich wirkt manches aus heutiger Sicht nicht mehr ganz so harmonisch und auch technisch hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan. Immerhin hat der Streifen mittlerweile aber auch über 20 Jahre auf dem Buckel und muss sich dafür keineswegs verstecken.

Zwar habe ich die etwas oberflächliche Figurenzeichnung bereits angesprochen, doch das Schauspiel von Hugh Jackman und seiner Filmpartnerin Kate Beckinsale war durchaus gelungen. Die beiden ergänzen sich prima, bringen ordentlich Schwung in ihre Rollen und passen hervorragend in das überzeichnete Fantasy-Setting. Sie brachten viel Spielfreude mit und gerade während ihren kleineren Zankereien machte das Zuschauern Freude.

Besonders beeindruckend waren die sagenhaft schönen Kulissen, die von einem verschneiten, Mittelalter-Dörfchen bis hin zu einem prachtvollen Schloss im stimmungsvollen Morgengrauen reichten. Die Ausstattung versprüht dabei einen ganz eigenen Zauber und lässt eine wunderbar düstere Fantasywelt entstehen, in die man regelrecht eintauchen kann. Abgerundet wird das Ganze durch opulente Kostüme und eine detailverliebte Ausstattung, die insbesondere beim prunkvollen Maskenball in Budapest ihre volle Wirkung entfalteten. Optisch wurde hier wirklich einiges geboten, sodass man sich an den atmosphärischen Bildern kaum sattsehen konnte.

Ich kann mich noch recht gut an die seinerzeit eher durchwachsenen Kritiken erinnern, doch vielleicht waren die Erwartungen der Skeptiker einfach die falschen. Stephen Sommers wollte hier schließlich keine detailgetreue Wiederbelebung klassischer Gruselfilme abliefern, sondern bekannte Kultfiguren in einem waschechten Blockbuster-Vergnügen auf die Leinwand bringen. Genau das ist ihm meiner Meinung nach auch gelungen. Mir gefällt der Streifen mit jeder Sichtung einen Ticken besser und gerade in einem gut aufgestellten Heimkino ist großer Spaß garantiert. Obendrein gibt es aktuell ein technisch makelloses 4k-Steelbook, welches auch optisch Einiges hermacht.

8,5/10

Dieses Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von PLAION PICTURES zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Filmen findet Ihr auf der Webseite des Labels: https://plaionpictures.com

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Ein Kommentar zu „Van Helsing“

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