The Return
Inhalt
Eine junge Dame wird von rätselhaften Visionen und immer wiederkehrenden Blackouts geplagt. Vor ihrem inneren Auge erscheinen Orte, die sie eigentlich niemals besucht haben kann, und dennoch wirken die Bilder erschreckend real. Auf der Suche nach Antworten versucht sie, den Ursprung dieser merkwürdigen Erinnerungen zu ergründen. Als sie eines Tages unvermittelt vor einem Gebäude steht, das sie bislang nur aus ihren Visionen kannte, verschwimmen Realität und Einbildung zunehmend miteinander – und eine lange verborgene Wahrheit drängt langsam ans Licht…
Fazit
Trotz oder gerade wegen Sarah Michelle Gellar hatte ich mir von diesem Streifen seinerzeit wesentlich mehr erhofft – und leider ist er über die Jahre zudem noch schlecht gealtert. Dabei bringt The Return eigentlich einige Zutaten mit, die für einen unterhaltsamen Mystery-Thriller sprechen. Die düstere Grundstimmung weiß durchaus zu gefallen, die rätselhaften Visionen wecken Neugier und gerade zu Beginn stellt man sich immer wieder die Frage, wohin die Reise eigentlich führen wird.
Leider gelingt es dem Film kaum, aus seinen interessanten Ansätzen Kapital zu schlagen. Statt die Spannung kontinuierlich anzuziehen, tritt die Handlung über weite Strecken auf der Stelle. Die zahlreichen Hinweise und Andeutungen werden recht früh durchschaubar, wodurch der eigentliche Kniff der Geschichte einen Großteil seiner Wirkung verliert. Hinzu kommt, dass viele Szenen unnötig in die Länge gezogen wirken und sich das Erzähltempo insgesamt eher schleppend gestaltet.
Sarah Michelle Gellar macht ihre Sache zwar ordentlich und trägt den Film über die gesamte Laufzeit hinweg, kann die vorhandenen Schwächen des Drehbuchs jedoch nicht kaschieren. Auch die Nebenfiguren bleiben größtenteils farblos und hinterlassen kaum einen bleibenden Eindruck. Selbst die wenigen Schockmomente verpuffen meist recht schnell und sorgen nur selten für echte Gänsehaut. Alles war zu schleppend und halbherzig.
So bleibt am Ende ein Mystery-Thriller, der sich deutlich ernster nimmt als viele seiner damaligen Genre-Kollegen, dabei aber weder die Spannung noch die Atmosphäre entwickelt, um nachhaltig zu überzeugen. Schlecht ist The Return sicherlich nicht, wirklich gut allerdings ebenso wenig. Ein Film, den man sich ansehen kann, den man aber vermutlich schon wenige Tage später wieder weitgehend vergessen hat. Selbst für Fans von “Buffy” ist also keine Empfehlung drin.
4,5/10
Fotocopyright: LEONINE


