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The Skulls III

Aufgrund aktueller Sichtung wurde dieses Review aus dem Archiv übernommen und hier sauber formatiert. Möglichweise wurden einige Passagen überarbeitet und die Wertung nach aktuellen Maßstäben noch einmal korrigiert.

Inhalt

Um ihrem einflussreichen Vater zu imponieren, setzt sich die ehrgeizige Studentin Taylor ein ungewöhnliches Ziel: Sie möchte Mitglied der geheimnisvollen Verbindung „The Skulls“ werden. Da der Bund traditionell von Männern dominiert wird, stößt ihr Vorhaben zunächst auf erheblichen Widerstand. Mit Beharrlichkeit, Cleverness und einer gehörigen Portion Ehrgeiz gelingt es ihr schließlich dennoch, sich bis zu den Aufnahmeritualen vorzukämpfen.

Kurz vor ihrer endgültigen Aufnahme kommt es jedoch zu einem folgenschweren Zwischenfall. Ein Freund von Taylor wird tot aufgefunden und die Führungsriege der Skulls scheint mehr über die Hintergründe zu wissen, als sie zugeben möchte. Plötzlich findet sich die junge Frau in einem Netz aus Lügen, Machtspielen und Erpressung wieder und muss entscheiden, wie weit sie für die Wahrheit zu gehen bereit ist…

Fazit

Im Grunde gelten für The Skulls III nahezu dieselben Aussagen wie bereits für seinen direkten Vorgänger. Erneut greift man auf die durchaus reizvolle Thematik geheimer Studentenverbindungen zurück, schafft es aber nicht, das vorhandene Potenzial wirklich auszuschöpfen. Stattdessen serviert man dem Zuschauer einen recht zahmen Thriller, der sich zu selten aus der Komfortzone herauswagt und dadurch weit hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

Auch technisch hinterlässt der Film keinen besonders hochwertigen Eindruck. Die Inszenierung erinnert über weite Strecken eher an eine durchschnittliche TV-Produktion als an eine ambitionierte Direct-to-Video-Veröffentlichung. Die Kulissen wirken funktional, die Bildsprache eher unscheinbar und insgesamt fehlt es dem Film an einer eigenen Atmosphäre. Alles wirkt etwas routiniert und nach Schema F zusammengeschustert, ohne echte Akzente setzen zu können.

Die weibliche Hauptfigur bringt zumindest etwas frischen Wind in die Reihe. Leider reicht dieser Ansatz allein nicht aus, um den Film deutlich aufzuwerten. Die Darstellerin macht ihre Sache durchaus ordentlich und trägt den Film solide durch die Handlung, bleibt dabei jedoch zu blass, um nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Gleiches gilt für den restlichen Cast, der sich zwar bemüht, die Figuren glaubwürdig zu verkörpern, dabei aber immer wieder an den Grenzen des eher schwachen Drehbuchs scheitert.

Das größte Problem bleibt jedoch die vorhersehbare Geschichte. Viele Entwicklungen zeichnen sich frühzeitig ab und die wenigen Wendungen verlieren dadurch einen Großteil ihrer Wirkung. Die angeblich schockierenden Enthüllungen überraschen kaum und die finsteren Machenschaften der Skulls wirken deutlich harmloser als erhofft. Dadurch fehlt es dem Film an Spannung und dem Zuschauer an echten Aha-Momenten.

The Skulls III ist letztlich genau die Art von Fortsetzung, die man häufig im Videothekenregal vorfand: eine bekannte Marke wird noch einmal aufgewärmt, ohne dabei neue Ideen oder frische Impulse einzubringen. Fans der Reihe können einen Blick riskieren, sollten ihre Erwartungen aber deutlich herunterschrauben. Insgesamt fällt der dritte Teil sogar noch etwas schwächer aus als sein Vorgänger und landet somit im Bereich des glatten Durchschnitts.

5/10

Fotocopyright: Universal Pictures Germany GmbH

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