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Voicemails for Isabelle

Inhalt

Obwohl ihre Schwester bereits verstorben ist, schickt Jill ihr noch immer regelmäßig Sprachnachrichten. Auf diese Weise verarbeitet sie ihre Sorgen, Ängste und den schmerzlichen Verlust. Was sie jedoch nicht weiß: Die alte Telefonnummer wurde inzwischen neu vergeben und ein fremder Mann erhält all ihre sehr persönlichen Nachrichten…

Fazit

Weder richtig gut noch wirklich schlecht. Mit “Voicemails for Isabelle” präsentiert sich ein durch und durch schablonenhafter Film, bei dem man das Gefühl hat, eigentlich schon alles irgendwann einmal gesehen zu haben.

Bereits die Inhaltsangabe ließ vermuten, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln würde, und nach wenigen Minuten gab es daran kaum noch Zweifel. Zwar basiert der Film auf einer zunächst recht unverbrauchten Prämisse, schlägt anschließend aber konsequent bekannte Wege ein und steuert – trotz kleinerer künstlich erzeugter Spannungsmomente – unweigerlich auf das vorhersehbare Happy End zu. Schon früh war klar, wie sich die Handlung entwickeln würde, weshalb echte Überraschungen oder Zweifel praktisch ausblieben.

Zum Glück stimmte dafür die Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Schließlich mussten Zoey Deutch und Nick Robinson das gesamte Konstrukt tragen, da die Geschichte selbst nur wenig Eigenständigkeit mitbrachte. Beide harmonierten gut miteinander und sorgten trotz aller Klischees für einige sympathische und durchaus charmante Momente, die dem Film ein wenig Herz verliehen.

Letztendlich liefert “Voicemails for Isabelle” solide Unterhaltung ab, hat aber ein grundlegendes Problem: Der Film richtet sich klar an eine bestimmte Zielgruppe, die zwar ordentlich bei Laune gehalten wird, viele der gezeigten Situationen jedoch bereits unzählige Male in ähnlicher Form erlebt hat. Wer sich daran nicht stört, wird hier sicherlich einen netten Filmabend verbringen. Mir persönlich fehlte es jedoch an Originalität, wodurch der Titel über weite Strecken etwas zu vorhersehbar und stellenweise auch langweilig wirkte.

4/10

Fotocopyright: Netflix

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