Inhalt
Dank einer grausamen Vision kurz vor dem Abflug, müssen Alex und ein paar seiner Mitschüler das Flugzeug verlassen, sich beim Sicherheitsdienst einfinden. Als die Maschine dann kurz nach dem Start explodiert und alle anderen Passagiere darin sterben, bleiben gemischte Gefühle zurück. Scheinbar konnte der Tod überlistet werden, doch es dauert nicht lange, bis er sich die ersten Überlebenden rund um Alex dennoch holt…
Fazit
Über die Jahre hat sich “Final Destination” zu einem oft geschautem Kultfilm gemausert, obwohl er streng genommen nie so richtig gut war. Seine Stärke lag jedoch in einer originellen Grundidee und einer kurzweiligen Umsetzung mit ausgefallenen Sterbeszenen.
Die jungen Darsteller haben ihre Sache gut gemacht und stark miteinander harmoniert. Die Chemie hat gepasst und so nahm man ihnenu auch ihre Rollen im etwas abstrusen Szenario voll ganz ab. Man konnte sich hervorragend in deren Köpfe hineindenken und bei der Lösung des Problems ordentlich mitfiebern.
Die Handlung war simpel, aber wie bereits erwähnt unerwartet originell. Die gradlinige und schnörkelfreie Erzählweise bereicherte das Geschehen zusätzlich, sorgte stets für ein ausgezeichnetes Pacing ohne echte Durchhänger. Sicherlich hatte man das Treiben bald ebenso wie die Darsteller durchschaut, Spaß war aber trotzdem zugegen.
Die Effekte mögen heute leicht angestaubt wirken, dennoch machen Sie eine gute Figur und können noch schmerzfrei angeschaut werden. Vermutlich war das Budget seinerzeit auch nicht unbedingt gigantisch – die Reihe musste ja erstmal langsam aufgebaut werden.
Teil 1 war recht revolutionär und hat noch immer nichts von seinem Charme verloren. Sicherlich wirkt alles etwas zufallsgesteuert zusammenkonstruiert und die Glaubwürdigkeit war so eine Sache, im Zuge der allgemeinen Kurzweil drückt man aber gerne ein Auge zu.
7/10
Fotocopyright: Kinowelt
