Inhalt
Ein Jahr nach dem verehrenden Flugzeugunglück von Maschine 180, entgehen ein paar Jugendliche bei einem schweren Verkehrsunfalls abermals dem Tod. Dieser lässt dies natürlich nicht auf sich sitzen und so kommt es trotz vermeintlicher Rettung zu ungewöhnlichen Todesfällen. Nun gilt es erneut ein Muster daraus abzuleiten…
Fazit
Der erste Teil hat einen kleinen Boom ausgelöst und seine Nachfolger haben das Konzept fleißig weiter verfolgt. Auch “Final Destination 2” ist im Kern kein so richtig guter Film, trotzdem hielt auch er mit einen detailreich ausgearbeiteten “Actionszenen” bei Laune und so ging die überschaubare Laufzeit abermals gut über die Bühne.
Die Geschichte orientierte sich klar am Vorgänger, auch wenn das Flugzeug nunmehr gegen einen Unfall auf der Autobahn ausgetauscht wurde. Erneut wird anschließend ein Konzept hinter den folgenden Todesfällen gesucht und zum Teil wurden dabei auch alte Charaktere wiederholt eingebunden. Die Brücke zum Erstling wurde geschlagen, auch wenn dies nicht so wirklich notwendig gewesen wäre und dieser Teil (ähnlich wie die weiteren Nachfolger) als eigenständiger Film funktioniert hätte.
Nicht nur die Darsteller sind etwas älter, auch die Effekte und die Inszenierung ist ein wenig reifer geworden. Der allgemeine Look wirkte hochwertiger und alles wirkte nicht mehr so nach Teenie-Film mit entsprechenden Teenie-Problemchen. Das stand dem Titel aber recht gut und verhalf bei seiner Eigenständigkeit ganz enorm. Ich mochte die neue Aufmachung, sowie die vielen neuen Figuren, die kaum hätten unterschiedlicher hätten ausfallen können.
Das Pacing war recht ordentlich und Langeweile hatte keine Chance. Sicherlich gab es bei manchen ausschweifenden Dialogen auch mal ein paar kleinere Durchhänger, doch schnell sorgte ein Überraschungsmoment mit einem lauten Knall wieder für erhöhte Aufmerksamkeit. Die Taktrate war dabei ziemlich hoch und es gab regelmäßig neues Material mit neuen Ideen.
Wer den ersten Teil mochte, wird auch mit Teil 2 prima auskommen. Sicherlich beschränkte sich die Originalität auf die ausführlichen Tötungsszenen und ließ die Story in den Hintergrund rücken – aber genau dies ist nunmal eben das Markenzeichen der Reihe und sollte nicht negativ angegriffen werden. Für mich hielt “Final Destination 2” das Niveau des Vorgängers und so gibt es nur wenig zu Mäklen.
7/10
Fotocopyright: Warner
