Inhalt
Bei einem Unfall mit einer Achterbahn entgehen ein paar junge Menschen dank einer warnenden Vision dem Tod – doch scheinbar nur für kurze Dauer. Im Nachhinein kommt es zu ungeklärten Toden, deren Reihenfolge wohl nicht nur per Zufall auch ihren Sitzpositionen auf dem Volksfest entsprachen…
Fazit
Bis zum dritten Teil habe ich es am Wochenende wieder geschafft und noch ist ein Ende nicht ganz in Sicht. Abermals griffen die Macher das bewährte Grundkonzept auf, wechselten das Setting und ließen sonst eigentlich alles beim Alten. Klingt eigentlich nach einer sicheren Nummer, zeigte trotz einiger hübschen Momente bereits ein paar kleinere Abnutzungserscheinungen.
Dem Zuschauer war bereits klar, dass es zu Beginn einen großen “Rums” geben musste, doch der Weg dorthin zog sich schon ein wenig in die Länge und ansonsten fühlte sich der Titel auch hier und da etwas gestreckt an. Abermals hatte man keine großartige Story zu erzählen und abermals standen eigentlich nur die detailreich ausgearbeiteten Unfallszenen im Vordergrund.
Während besagte Momente auch noch prima funktionierten, langweilte der Rest dazwischen ein bisschen. Hatte ich beim direkten Vorgänger noch die reifere Aufmachung und die reiferen Darsteller gelobt, ging es hier wieder einen Schritt zurück. Technisch ist der Film sicherlich wieder einen Ticken besser geworden, doch die jungen und blasen Figuren konnten mich nicht wirklich abholen.
Gegen Ende dreht das Tempo richtig auf, doch der Weg dorthin war stellenweise eher so lala – und so gibt es letztlich nur eine eingeschränkte Empfehlung. Fans der Reihe wissen natürlich, was sie hier erwartet und gieren auch möglicherweise auch nicht nach Mehr – für mich bleibt “Final Destination 3” nach all den Jahren zwar noch immer eine sehr solide Angelegenheit, aber leichte Abnutzungsspuren lassen sich nicht verleugnen.
6,5/10
Fotocopyright: Warner
