Inhalt
Danny wird von einem fiesen Mafiaboss wie ein Schoßhund gehalten. Entwickeln sich dessen Deals in die falsche Richtung, wird das Halsband von Danny entfernt und er drischt wie ein wildes Tier auf seine Ziele ein. Als er eines Tages bei einem Unfall jedoch von seinem “Herrchen” getrennt wird, beginnt ein völlig neues Leben für ihn…
Fazit
Damals wie heute hänge ich mich ein bisschen an der Grundgeschichte auf, die mir ein Abtauchen in diesem Film nicht ganz leicht macht. Irgendwie fand ich diese Hundeartige Abrichtung eines Menschen nie so ganz glaubhaft und die eingestreuten Emotionen zuweilen arg aufgesetzt, dennoch konnte man dem Titel einen gewissen Unterhaltungswert nie absprechen.
Überzeugen konnte vor allem das großartige Spiel von Jet Li. Er gab sein Bestes in einem unwirklichem Setting und so mit minimalen Worten und Gestiken viel Sympathie auf sich. Man konnte sich trotz aller Widrigkeiten hervorragend mit einem Charakter anfreunden und beim Entdecken seiner Emotionen durchaus mitfiebern.
Die ruhigeren Passagen werden in regelmäßigen Abständen mit harten Kampfszenen aufgelockert und hier spielte der Streifen dann letztlich auch seine Stärken aus. Die Gefechte waren überragend gut choreografiert und mit passenden Soundeffekten unterlegt. Man ließ es im wahrten Wortes Sinne klatschen und hierdurch wirke alles umso intensiver.
Handlung hin oder her. Hoskins und Lee waren klasse, die Action sauber präsentiert und die düstere Optik passend. Ein kleiner Beigeschmack bezüglich der Handlung bleibt bestehen, dennoch können Actionfans einen genaueren Blick riskieren, sich zumindest an handfesten Keilereien erfreuen und kurzweilig bei Laune gehalten werden.
7/10
Fotocopyright: Universal
