Inhalt
Dank einer Vision entgehen ein paar Besucher eines Nascar-Rennens nur knapp dem Tod und erfreuen sich auf unterschiedliche Art und Weise an Ihrem zweiten Leben. Natürlich dauert es aber nicht lange, bis sich tragische Unfälle ereignen und der Empfänger der Vision deren genauen Reihenfolge deren einst geplanten Ablebens ins Gedächtnis rufen muss…
Fazit
Abseits der erneut ziemlich gut ausgearbeiteten Unfallszenen war auch beim nunmehr vierten Teil nicht mit großartiger Innovation zu hoffen, aber Fans der Reihe wurden auch nicht sonderlich enttäuscht.
Die Macher lieferten mehr von gewohnter Kost und hielten sich ansonsten bedeckt. Wie bereits erwähnt gab es erwartungsgemäß ein paar originelle “Unfälle”, doch nicht wirklich etwas darüber hinaus. Die Handlung hat sich kein Schritt weiterentwickelt und selbst die letzten Bezüge zu den Vorgängern wurden komplett gestrichen. Man verließ sich auf das Spektakel und hoffte, die Anhänger des Franchise allein damit bei Laune zu halten.
Bei den CGI-Effekten ist man erstaunlicherweise wieder einen Schritt zurückgegangen – wohl um den Trend des damaligen 3D-Kinos unbedingt integrieren zu wollen. Grundsätzlich bei der Thematik ein interessanter Ansatz, doch die Technik war seinerzeit noch nicht ganz ausgereift. Zwar sprangen uns auch ohne entsprechende Hardware einige Gegenstände und Körperteile ins Gesicht, aber deren Computerherkunft ließ sich nicht verleugnen. Das sah bei den Vorgängern dann einfach besser aus.
Das Fazit zu “Final Destination 4” ist ernüchternd, aber nicht unerwartet. Bewährte Muster wurden selbstverständlich erneut aufgegriffen, die Stärken der Reihe abermals zelebriert, bei Technik und Weiterentwicklung der Handlung allerdings auf die Bremse getreten. Anhänger wird’s nicht stören – mehr von bekannter Kost eben, aber auch mehr an spürbarer Abnutzung des Gesamtkonzeptes. Für Zwischendurch einen Blick wert, die Zielgruppe ist hier aber klar definiert.
6/10
Fotocopyright: Warner
