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Howard the Duck – Ein tierischer Held

Inhalt

Eigentlich ist Ente Howard eher der ruhige Typ, der nach Feierabend am liebsten vor dem Fernseher entspannt. Eines Abends wird er jedoch durch einen verirrten Energiesog von seinem Heimatplaneten auf die Erde geschleudert – und der Kulturschock ist vorprogrammiert. Schon bald freundet er sich mit der Rocksängerin Beverly an, doch lange bleibt den beiden keine Zeit zum Durchatmen. Gemeinsam müssen sie sich einer übermächtigen Bedrohung stellen, die das Schicksal der Welt in ihren Händen liegen lässt…

Fazit

So langsam schaffen es auch die etwas unbekannteren Kultfilme endlich auf 4K UHD – und dank Plaion Pictures sogar in einem hochwertigen Steelbook. Howard the Duck dürfte zwar nicht jedem Filmfan ein Begriff sein, doch Freunde schräger, frecher und herrlich verrückter Fantasy-Komödien sollten dem Film unbedingt einmal eine Chance geben.

Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich originell und folgt einem Muster, das man schon oft gesehen hat, doch das fällt kaum ins Gewicht. Sie dient in erster Linie als Bühne für zahlreiche gelungene Gags, skurrile Situationen und natürlich den großartig aufspielenden Helden im Entenkostüm.

Howard wächst einem schnell ans Herz und ist ohne Zweifel das große Highlight des Films. Seine etwas erwachsenere Ausrichtung – nicht umsonst trägt der Film eine FSK-16-Freigabe – sorgt dafür, dass die Dialoge angenehm frech ausfallen und auf kindgerechte Kompromisse verzichtet wird. Gerade seine trockenen Sprüche und sein ständig genervter Blick auf die menschliche Welt machen einen Großteil des Charmes aus.

Auch der Unterhaltungswert stimmt von Anfang bis Ende. Action, Humor und Fantasy wechseln sich in einem angenehmen Tempo ab, sodass kaum Leerlauf entsteht. Hinzu kommen unzählige kleine Details im Hintergrund, die zum Schmunzeln einladen und dafür sorgen, dass man sich komplett auf diese herrlich schräge Welt einlassen kann.

Natürlich wirken viele Spezialeffekte aus heutiger Sicht sichtbar gealtert. Für mich macht aber genau das einen großen Teil des Reizes aus. Die handgemachten Effekte, die aufwendigen Kreaturen und die klassischen Tricktechniken versprühen einen Charme, den moderne CGI nur selten erreicht. Zusammen mit dem großartigen 80er-Jahre-Look, den Kostümen und dem passenden Soundtrack entsteht eine Atmosphäre, die echtes Nostalgie-Feeling aufkommen lässt.

Howard the Duck ist ein wunderbar verrücktes Stück 80er-Kino, das sich traut, anders zu sein. Sicherlich kein Film für jedermann, aber wer schräge Fantasy, sympathische Figuren und den unverwechselbaren Charme dieser Ära zu schätzen weiß, wird hier bestens unterhalten. Für mich ein echter Kultfilm, der auch heute noch erstaunlich viel Spaß macht – und wie Eingangs erwähnt mittlerweile auf einer makellosen Scheibe im sammelträchtigen Steelbook erhältlich ist. Pflichtkauf!

8/10

Dieses Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise von PLAION PICTURES zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Filmen findet Ihr auf der Webseite des Labels: https://plaionpictures.com

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