Inhalt
Seit Jahrhunderten wandelt Connor MacLeod auf der Erde und ist seit seiner mysteriösen Auferstehung nach einer mittelalterlichen Schlacht keinen Tag gealtert. Regelmäßig steht er seitdem anderen Schicksalsbrüdern gegenüber und kämpft um die Vorherrschaft der letzten Verbliebenen – und darum, endlich seine lang ersehnte Sterblichkeit zurückzuerlangen. Eines Tages sieht er sich dabei einem alten Rivalen gegenüber, mit dem noch eine ganz besondere Rechnung offen ist…
Fazit
Mit dem ersten „Highlander“ wurde Geschichte geschrieben und gleichzeitig ein ganzes Franchise aus dem Boden gehoben. Die Band Queen hat sich mit dem kompletten Soundtrack – vor allem aber mit den Klassikern „Princes of the Universe“ und „Who Wants to Live Forever“ – unsterblich gemacht, während sich Christopher Lambert als der einzig wahre Highlander etabliert hat.
Die Geschichte war dabei nicht unbedingt neu oder sonderlich ausgefeilt, die Inszenierung allerdings schon etwas Besonderes. Die mitunter wilde Kameraführung zeigte interessante Blickwinkel und die metallisch klingenden Schwertduelle wurden durch die konsequente Rockmusik perfekt in die 80er-Jahre transportiert.
Das Tempo war jederzeit angenehm hoch und die zahlreichen Rückblenden halfen ungemein beim Storytelling und bei der Zeichnung der Figuren, ohne dabei die Übersicht zu verlieren. Auch optisch macht der Film noch einiges her, zumal hier natürlich noch kein CGI zur Unterstützung kam. Die handgemachten (und gezeichneten) Effekte haben dadurch ihren ganz eigenen Charme und fügen sich erstaunlich gut ins Gesamtbild ein.
Mit Clancy Brown fand sich zudem ein charismatischer Antagonist für Lambert und mit dem damals überaus populären Sean Connery ein genialer Sidekick, der letztlich auch in der Fortsetzung nicht fehlen durfte. Die Chemie zwischen den Beteiligten passt einfach und gerade dadurch funktioniert auch das Finale so gut. Es fühlt sich groß, emotional und tatsächlich nach einem richtigen Abschluss an.
„Highlander“ ist sicher kein perfekter Film und gerade die Geschichte wirkt aus heutiger Sicht stellenweise etwas dünn. Trotzdem besitzt der Film eine ganz eigene Atmosphäre, die ihn bis heute von vielen anderen Fantasy- und Actionfilmen der 80er abhebt. Dazu kommen der geniale Queen-Soundtrack, die starken Darsteller und jede Menge ikonische Szenen. Kein Wunder also, dass aus dem Film ein ganzes Franchise entstanden ist – auch wenn keiner der späteren Teile die Klasse des Originals mehr wirklich erreichen konnte.
8,5/10
Fotocopyright: LEONINE
